Brand

Deutschland: Zwei Brand-Schwerverletze bei Feuer in Mehrparteienhaus

Düsseldorf (Deutschland): In der Nacht zum Mittwoch, 10. Dezember 2014, kam es in einer Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses an der Derfflingerstraße in Düsseldorf zu einem Brand. Dabei wurden zwei Bewohner schwer verletzt und kamen ins Krankenhaus.

Ein Hausbewohner hatte Hilferufe im Haus gehört und daraufhin die Polizei über den Notruf angerufen. Der Leitstellendisponent der Polizei alarmierte daraufhin die Feuerwehr. Mit zwei Löschzügen eilten die Retter zum Brandort in Rath. Beim Eintreffen des Löschzuges 3 von der Feuerwache Münsterstraße waberte bereits dichter, schwarzer Rauch aus der Dachgeschosswohnung des dreistöckigen Gebäudes. Ein Mann konnte aus der Brandwohnung flüchten und brach auf dem ersten Treppenabsatz im Hausflur zusammen. Ein Nachbar half dem Schwerverletzten – die Feuerwehrmänner brachten ihn auf die Straße und übergaben den 56-Jährigen an den Notarzt. Er hatte eine schwere Rauchgasvergiftung erlitten und kam mit dem Rettungswagen in das Marienhospital.

Parallel versuchte ein Rettungstrupp in die Brandwohnung einzudringen: „In der gesamten Wohnung hatte sich der Brandrauch von der Decke bis zum Fußboden ausgebreitet. Wir hatten quasi „Nullsicht“ in der Mietwohnung, die uns das Suchen des Vermissten deutlich erschwerte“, berichtet der Einsatzleiter. Deshalb war der Leiterpark von der Drehleiter bereits bis an die Dachgaube der Brandwohnung ausgefahren worden. Ein Feuerwehrmann im Korb der Leiter schlug die Fensterscheibe in der Gaube ein. Nun konnte der vor der Haustür bereitgestellte Großlüfter den beißenden und giftigen Brandrauch aus dem Wohnhaus und der Brandwohnung herausblasen. Im Wohnzimmer fand der Rettungstrupp den zweiten Mann bewusstlos am Boden liegend und rettete in rasch auf die Straße. Der Notarzt stellte eine 30-prozentige Verbrennung am Körper fest. Mit dieser lebensbedrohlichen Verletzung musste er in eine Spezialklinik mit „Verbrennungsbetten“.

Die berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Bergmannsheil in Bochum nahm den Patienten auf, wo er mit dem Notarzt hin transportiert wurde. Der Brand in der 40 Quadratmeter großen Wohnung war schnell gelöscht. Das Fernsehgerät war noch an, was auch eher selten ist, da durch die Hitze schnell ein Kurzschluss in der elektrischen Stromversorgung entsteht. Vorsichtshalber wurde die Wohnung vom Stromnetz genommen. Bis zur Renovierung ist die Mietwohnung unbewohnbar. Der Schaden beträgt rund 40.000 Euro.

Adventkranz in Versicherungsbüro brannte lichterloh: In der Nacht musste die Feuerwehr einen Adventkranz in einem Versicherungsbüro löschen. Verletzt wurde keiner, es entstand ein Schaden von rund 2.000 Euro. Die Angestellten der Agentur hatten bei Büroschluss offensichtlich versäumt, die Kerzen am Kranz auszupusten. Nachdem die Wachskerzen runtergebrannt waren, entzündete sich das Grünzeug. Ein zufällig vorbeikommender Passant sah das kleine Feuer und rief die Feuerwehr zu Hilfe. Noch während der Anfahrt zur Konkordiastraße rief der Mann erneut an: „Das Feuer wird jetzt deutlich größer“, meldete der aufmerksame Düsseldorfer der Leitstelle über den Notruf 112. Das Löschfahrzeug der Feuerwache Hüttenstraße traf im gleichen Moment vor dem Wohn- und Geschäftshaus in Unterbilk ein. Die Feuerwehrleute sahen durch die Scheibe vom Ladenlokal den im Vollbrand stehenden Weihnachtsschmuck. Schnell schlugen sie die Scheibe der Eingangstüre ein und löschten die Flammen. Der Kranz stand auf einem Schreibtisch. In den Büroräumen war ein Funk-Heimrauchmelder installiert, der durch sein lautstarkes Piepsen einen Feueralarm meldete. Im Treppenflur des gleichen Hauses
schrillten ebenfalls die Melder, da diese über Funkmodul verbunden waren. Nach 30 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Berufsfeuerwehr Duesseldorf

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