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Wien: Haus in Wien teilweise eingestürzt

Wien: In einem Haus in der Mariahilfer Straße in Rudolfsheim-Fünfhaus ist am 6. Dezember 2014 ein Stiegenhaus teilweise eingestürzt. Kurz zuvor wurden fünf Personen in Sicherheit gebracht, verletzt wurde niemand. Die Mariahilfer Straße war großräumig gesperrt.

Eine Hauspartei war auf Risse in der Wand aufmerksam geworden und hatte Alarm geschlagen. Die Feuerwehr stellte beim Sondieren der Lage in dem Haus Mariahilfer Straße/Ecke Grenzgasse Gefahr in Verzug fest. Sofort wurden fünf Personen aus fünf Wohnungen in Sicherheit gebracht, so ein Sprecher der Wiener Berufsfeuerwehr. Kaum war die Aktion abgeschlossen, kam es zu einem Teileinsturz einer Stiege im Hof, auch Teile der dortigen Außenmauer stürzten herab. Verletzt wurde niemand. „Niemand befindet sich mehr im gefährdeten Bereich“, betonte Polizeisprecher Paul Eidenberger. Die weiteren Erhebungen sollen nun klären, wie groß die Gefahr wirklich ist und wie lange die Parteien nicht in ihre Wohnungen zurückkehren können. Die Experten haben diesbezügliche Arbeiten aufgenommen.

Haus wird derzeit renoviert
Der Altbau hat drei Stockwerke und drei Stiegen. Derzeit finden am Haus Bauarbeiten statt. Die Einsatzkräfte versuchten, mit der damit beauftragten Firma Kontakt aufzunehmen. Die Gegend wurde großräumig abgesperrt, auch für Fußgänger. Kurz vor 18.00 Uhr wurde die Sperre wieder aufgehoben.

Einsturz nach Explosion
In unmittelbarer Nähe des betroffenen Gebäudes hatte in der Mariahilfer Straße Ende April eine Explosion für tagelange Behinderungen gesorgt. Ein 19-Jähriger hatte laut Polizei in Suizidabsicht eine Gasleitung manipuliert. Der Sprecher der Feuerwehr betonte, dass zwischen den beiden Vorfällen kein Zusammenhang bestehe. Die Mariahilfer Straße war im April nach der Explosion tagelang für den Autoverkehr und die Straßenbahnen gesperrt gewesen.

ORF.at mit Bildern


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