Deutschland: TV-Sendeanstalt in Düsseldorf wegen Geruch geräumt
Düsseldorf (Deutschland): Gegen 10.06 Uhr wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr Düsseldorf am 18. November 2014 zur Stromstraße alarmiert. Im Keller des WDR hatte ein Mitarbeiter einen unklaren Geruch festgestellt; er vermutete einen Kältemittelaustritt.
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte vor Ort klagten bereits 10 Mitarbeiter über eine Hustenreizung bzw. über einen undefinierbaren metallischen Geschmack. Zwei Personen, darunter eine Schwangere, wurden vorsorglich ins Krankenhaus transportiert. Nachdem der Geruch auch im 2.OG. des Gebäudes wahrnehmbar war, wurden die ca. 300 Mitarbeiter des WDR ins Freie (Sammelstelle, 2 Rheinbahnbusse) evakuiert und von den Einsatzkräften betreut.
Umfangreiche Messungen (mit diversen Messgeräten) brachten keine Messergebnisse bzw. es ließ sich nicht feststellen um welchen Stoff es sich letztlich handelte. Zwischendurch erfolgte eine Umschaltung der Abluftanlage des Gebäudes. Es wurde nochmals eine Begehung mit den technischen Gebäudeverantwortlichen des WDR und Einsatzkräften der Feuerwehr durchgeführt, auch hier hatte man keine Feststellung. Das Gebäude wurde hierauf wieder freigegeben und die Mitarbeiter des WDR konnten an ihre Arbeitsplätze zurückkehren.
Für die 75 Einsatzkräfte der Feuerwehr war der Einsatz nach rund 5 Stunden beendet. Der Einsatzleiter übergab die Einsatzstelle an die Gebäudeverantwortlichen.
