Deutschland: Brennender Trockner sorgte für größere Rauchentwicklung
Düsseldorf (Deutschland): In den Nebenräumen einer Düsseldorfer Gaststätte brannte in der Nacht auf den 17. November 2014 ein Wäschetrockner. Der Brandrauch verteilte sich in viele angrenzende Räume – sogar bis in den Keller hinein.
Zunächst sah es von außen aus als ob es im Keller brennen würde. Dichter Rauch drang aus einem Kellerschacht, als die ersten Einsatzkräfte von der Feuerwache Quirinstraße, drei Minuten nach dem Alarm, eintrafen. Ein Angriffstrupp, ausgestattet mit Löschrohr, kämpfte sich durch den total verrauchten Keller, schafften mehrere Abluftöffnungen, aber fanden kein Feuer. Der Einsatzleiter ließ daraufhin weitere Räume, auch das Erdgeschoss durchsuchen. Dort wurden die Retter fündig. Ein Wäschetrockner schmorte in einem Nebenraum schon einige Zeit und war die Ursache für die Rauchausbreitung bin in den Keller.
Die Einsatzkräfte löschten innerhalb von wenigen Minuten den Schmorbrand. Danach galt es den Brandrauch aus dem Keller und den übrigen Räumen zu drücken. Mit
Hochleistungslüftern sorgten die Feuerwehrleute dafür, dass der Rauch gezielt ins Freie abgelassen wurde. Auch die Küche und einzelne Nebenräume der Gaststätte waren vom Brandrauch beaufschlagt worden. Für die 20 Einsatzkräfte war der Einsatz nach rund 90 Minuten erledigt. Der Einsatzleiter übergab die Einsatzstelle an die Polizei und dem Amt für Verbraucherschutz. Niemand wurde verletzt. Der Sachschaden wird von der Feuerwehr auf 20.000 Euro geschätzt.
