Oö: Ausbildungsabend „Einsatz bei KFZ mit alternativen Antrieben“
Schärding (Oö): Im Falle eines Verkehrsunfalls stellen sich für die Einsatzkräfte immer öfter Gefahren dar, mit denen man bisher bei Personenrettungen aus Kraftfahrzeugen kaum zu rechnen hatte. Elektro- und gasbetriebene Kraftfahrzeuge gewinnen …

… immer mehr an Bedeutung und fordern beim Einsatz ein angepasstes Handeln von der Feuerwehr. All diese Faktoren gefährden nicht nur die verletzten Personen, sondern natürlich auch die Einsatzkräfte selbst. Wenn man jedoch einige wichtige Regeln beachtet und sich in der Ausbildung mit dieser Thematik beschäftigt, sind Unfälle oder Brände mit solchen Fahrzeugen nicht gefährlicher als mit Diesel- oder Benzinfahrzeugen.
Um genau diese Vorbereitung zu erlangen veranstaltete das Abschnitts-Feuerwehrkommando Schärding einen Ausbildungsabend im Gemeindesaal Brunnenthal, zu dem 110 Personen von 23 Feuerwehren gekommen waren.
Der „Einsatzspezialist“ auf diesem Gebiet – Hubert Springer aus Rohrbach – hat den anwesenden Kameraden die Gefahren, den richtigen Umgang bei Einsätzen und auch einen Ausblick in die Zukunft dieser Antriebe vermittelt.
Zur Veranschaulichung des Vortrages wurden auch „echte“ Fahrzeuge mit solchen Antrieben vor Ort präsentiert.
Durch die hohe Mobilität unserer Gesellschaft wächst auch die Wahrscheinlichkeit, dass derartige Fahrzeuge in Unfälle und Brände involviert sind.
„Es freut mich, dass sich die Feuerwehren für das Thema so interessieren und hoffe, dass die Teilnehmer nun in den Feuerwehren als Multiplikatoren wirken und das erlernte Wissen verbreiten“, freut sich Abschnitts-Feuerwehrkommandant Michael Hutterer. Ein Dank gilt allen, die als Unterstützer und Ausbilder zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Ein Dankeschön auch bei den KFZ-Betrieben Autohaus Strasser, Autowelt Rachbauer und Autohaus Part für ihre Bereitschaft, diese Autos zur Verfügung zu stellen.
