Brand

Ktn: Wirtschaftsgebäude-Vollbrand in Villach fordert acht Feuerwehren

Villach (Ktn): Um Punkt null Uhr meldete am 1. November 2014 die Polizei der Bezirksalarm- und Warnzentrale Villach ein Wirtschaftsgebäude in Vollbrand im Stadtteil St. Georgen. Mehrere weitere Notrufe verfestigten dieses Meldebild.

Sofort wurde Alarmstufe 3 und somit Alarm für die Hauptfeuerwache Villach, FF Pogöriach, FF Fellach, FF St. Martin, FF Völkendorf, FF Judendorf und der FF Möltschach ausgelöst. Beim Eintreffen der ersten Kräfte bot sich folgendes Lagebild: Ein Wirtschaftsgebäude im dicht verbauten Ortskern der Ortschaft St. Georgen stand im Vollbrand. Nach kurzer Erkundung konnte Festgestellt werden, dass die im Stall untergestellten Pferde sowie ein Hund bereits von den Besitzern ins Freie gebracht werden konnten.


Aufgrund der dramatischen Situation wurde wurden mehrere Angriffsleitungen unter schweren Atemschutz sowie zwei Löschleitungen über die Drehleiter und den Hubsteiger der Hauptfeuerwache vorgenommen, schildert Kommandant der Hauptfeuerwache HBI Harald Geissler, der gemeinsam mit BI Herbert Jonach den Einsatz leitetet.

Mehrere Zubringleitungen mussten verlegt werden, um genügend Löschwasser bereitzustellen. Dabei war das Hauptaugenmerk eine Übergreifen auf die unmittelbar daneben befindlichen Gebäude zu verhindern. Dieser Auftrag gestaltete sich äußerst schwierig, da der Abstand zu den Gebäuden sehr gering und die Hitzeentwicklung aber enorm war.

Mit größter Kraftanstrengung gelang es den Kräften schließlich, das Übergreifen zu verhindern. Wertvolle Hilfe waren dabei die Löschleitungen über die beiden Hubrettungsgeräte sowie eine Riegelstellung auf dem Dach des Nachbargebäudes durch die FF Judendorf. Der Kelag Störungsdienst musste verständigt werde, da sich eine Stromleitung in unmittelbarer Nähe der Brandobjekt befand.


Zeitgleich wurde die FF Perau in Alarmbereitschaft versetzt, um etwaige andere Einsätze im Stadtgebiet bewältigen zu können. Bis in die Morgenstunden wurde mittels dem Holzgreifers der Hauptfeuerwache sowie eines Kranes einer Villacher Transportfirma der noch glosende Dachstuhl abgetragen.Dabei flackerten immer wieder Glutnester auf. Desweiteren wurde mit den Kränen das einsturz gefährdete Mauerwerk abgetragen und gesichert.

Gegen halb 7 Uhr morgens konnten die alarmierten Feuerwehren in die Rüsthäuser einrücken. Die örtlich zuständige Feuerwehr Pogöriach blieb als Brandwache vor Ort. Zu erwähnen ist auch die ausgezeichnete und entschlossene Zusammenarbeit der eingesetzten Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettunsgdienst sowie den Mitarbeitern des Villacher Wasserwerkes und des Kelag Störungsdienstes.
Im Einsatz standen 8 Villacher Feuerwehren mit 20 Fahrzeugen und rund 100 Mann.

Hauptfeuerwache Villach

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