Stmk: AIR RACE 2014 – Knittelfelder Feuerwehren sorgten für Sicherheit

Knittelfeld (Stmk): Exzellente Flugmanöver und spannende Duelle in der Luft. Das waren die Zutaten zum Finale der Red Bull Air Race World Championship 2014, die am Nationalfeiertagswochenende in Spielberg gastierte.
Zehntausende Zuschauer standen im Bann von waghalsiger Luftakrobatik. Rund 100 Einsatzkräfte der Knittelfelder Feuerwehren sorgten für Sicherheit und Brandschutz am Ringgelände.
Nach Formel 1 und DTM waren die Feuerwehren am Red Bull Ring zum dritten Mal in diesem Jahr beschäftigt, stand doch das Saison- und gleichzeitig WM-Finale der Air Race 2014 auf dem Programm. Zehntausende Besucher waren an beiden Veranstaltungstagen (25. und 26. Oktober) im Aichfeld zu Gast. Sie alle waren Ohr- und Augenzeugen von flugakrobatischen Meisterleistungen der Piloten.

Eine Meisterleistung galt es auch von Seiten der Feuerwehren aus dem Bereichsfeuerwehrverband Knittelfeld zu stemmen. Diese zeichneten am Flugwochenende für den gesamten Brandschutz in und um das Ringgelände verantwortlich. Um dies zu bewerkstelligen, waren in Summe rund 100 Feuerwehrmitglieder von zwölf Feuerwehren des Bereichsfeuerwehrverbandes Knittelfeld beschäftigt. In Zwölf-Stunden-Schichten wurden von den Florianis die Brandsicherheit sowie die technische Hilfeleistung am Veranstaltungsgelände gewährleistet.

„Mit 15 Fahrzeugen standen unsere Leute von Donnerstag bis zum Veranstaltungsende mit schwerem Bergewerkzeug, Hebekissen und einem Kranfahrzeug in Alarmbereitschaft, um bei einem Worst-Case-Szenario binnen weniger Augenblicke eingreifen zu können“, unterstrich Oberbrandrat Erwin Grangl, Kommandant des Bereichsfeuerwehrverbandes Knittelfeld, die feuerwehrspezifische Sicherheitskomponente. Den Feuerwehren stand dafür auch ein Gigant der Sonderklasse zur Verfügung. Ein Panther 8×8 der Rosenbauer Group mit 1.400 PS und über 12.000 Liter Wasser an Board wurde eigens für die Dauer der Flugshow aus dem Linzer Werk angeliefert.

Ein Hotspot für die Feuerwehrkräfte war sicher der Flughafen im Ringgelände, wo eigene Hangars errichtet wurden. Hier galt es besondere Werte zu schützen. Neben den fix definierten Standpunkten entlang der Flugstrecke, waren Einheiten permanent mobil unterwegs, um bei den Kontrollfahrten etwaigen Problemstellungen bereits in der Entstehungsphase erfolgreich begegnen zu können.

„Weitere Einheiten aus den Bereichsfeuerwehrverbänden Judenburg und Leoben waren am Flugwochenende ebenfalls in erhöhter Einsatzbereitschaft“, unterstrich Knittelfelds Bereichsfeuerwehrchef Erwin Grangl die gute Zusammenarbeit mit den angrenzenden Bereichsfeuerwehrverbänden. So stellte die Feuerwehr Traboch den Brandschutz am Flughafen Timmersdorf sicher. „Nach zahlreichen Übungen und gemeinschaftlicher Vorbereitung mit Behörde und Partnern der Einsatzorganisationen war die Feuerwehr auch für dieses Großereignis über den Wolken des Red Bull Rings bestens gerüstet“, resümierte Grangl.

Insgesamt hielten die Einsatzkräfte vor Ort in ihren Fahrzeugen 26.000 Liter Löschwasser und zusätzlich mehrere Hundert Liter Schaummittel vor, um im Brandfall keine wertvolle Zeit zu verlieren. Diese wurden jedoch nicht benötigt.

Aus Sicht der Feuerwehren war es ein sehr ruhiges Wochenende. Es gab bis auf zwei Brandmeldealarme keine Brände oder Verkehrsunfälle, zu denen die Einsatzkräfte hätten ausrücken müssen. Unterstützung wurde bei der Fanabreise geleistet. Mit 13 Fahrzeugen wurden 20 Lichtpunkte generiert, die bei der Dunkelheit die Sicherheit der abströmenden Besucher gewährleisteten.
