Brand

Nö: 10 Feuerwehren bei Bauernhausgroßfeuer in Kaumberg im Einsatz

Kaumberg (Nö): Seit ca. 14:30 Uhr des 28. Oktober 2014 befinden sich 10 Feuerwehren aus den Bezirken Lilienfeld und Baden bei einem Brand eines ehem. landwirtschaftichen Gebäudes in Kaumberg, Bezirk Lilienfeld.
Update per 20.05 Uhr

Personenschaden ist keiner zu verzeichnen, jedoch sind drei Schweine, die sich im rückwertigen Teil des Gebäudes befanden, im Brand umgekommen. Durch die geschlossene Bauweise im Ortskern von Kaumberg mussten die umliegenden Gebäude geschützt werden. Derzeit sind 10 Feuerwehren mit rund 120 Mann im Einsatz.


Update: Ein Hund und drei Schweine wurden beim Brand getötet! Das Gebäude wurde vom Besitzer an zwei Frauen im Alter von etwa 42 und 81 Jahren vermietet. Die ältere der beiden Damen wurde erst vor wenigen Tagen in Kaumberg auf der B18 von einem Pkw erfasst und schwer verletzt. Sie befindet sich derzeit im Landesklinikum St. Pölten im Koma.


Ihre Tochter, Karin (42), war zum Zeitpunkt des Brandausbruches alleine im Haus und konnte sich selbst in Sicherheit bringen. In der Wohnung befand sich auch ein Hund, der nicht mehr gerettet werden konnte.


Mit mehreren Atemschutztrupps konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden, drei Schweine im rückwertig gelegenen Stall konnten nicht mehr gerettet werden.


Um den Brand besser in Griff zu bekommen wurde auch ein Hubsteiger eingesetzt, um von oben löschen zu können.


Das Wirtschaftsgebäude und ein großer Teil des Haupthauses wurden trotz umfassendem und raschen Eingreifen der Feuerwehren ein Raub der Flammen.


Der Brand konnte mittlerweile unter Kontrolle gebracht werden, die Nachlösch- und Sichererungsarbeiten werden noch Stunden andauern.

Update und Schluss: Die Schweine leben:
Über zwei Stunden nach Brandausbruch konnten die drei, vorerst für Tot gehaltenen Schweine, aus dem total abgebrannten und teilweise eingestürzten Stall beinahe unverletzt gerettet werden. Die Rettung der Schweine grenzt dabei an ein Wunder, war doch dieser Gebäudeteil über längere Zeit in Vollbrand und über zwei Stunden lang unter Rauchgasen. Gefunden wurden sie in einem kleinen gemauerten Teil des Stalles in dem sie Unterschlupf gefunden und somit wieder erwarten und wieder jeder Logik überlebt haben – die Schweine müssen über Stunden Todesängste ausgestanden haben.

10 Feuerwehren aus den Bezirken Lilienfeld und Baden wurden im Zuge des Brandeinsatzes alarmiert und kamen in den Einsatz. Durch die geschlossene Bauweise im Ortskern von Kaumberg mussten die umliegenden Gebäude besonders geschützt werden.

Das ehemalige landwirtschaftliche Gehöft wurde vom Besitzer Herbert S. an zwei Frauen (42 und 81) vermietet die die Wohnung mit ihrem Hund bewohnten, im rückwertig gelegenen Stall befanden sich die drei nach Stunden geretteten Schweine. Während die ältere der beiden Damen, Emma L. (81) sich nach ihrem Unfall noch im Landesklinikum St. Pölten im Koma befindet, war ihre Tochter Karin (41) zum Zeitpunkt des Brandausbruches mit ihrem Hund „Jimmy“ alleine im Haus, Karin L. konnte sich noch rechtzeitig unverletzt in Sicherheit bringen, Ihr Hund Jimmy kam in den Rauchgasen ums Leben.


Mit mehreren Atemschutztrupps die einen Innenangriff vornahmen und mit einem Wenderohr am Hubsteiger Hainfeld konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden, auch der umfassende Außenangriff musste teilweise unter Atemschutz durchgeführt werden.
Die Nachlösch- und Sicherungsarbeiten werden noch bis in die Nachtstunden andauern, die Brandwache wird bis in die Morgenstunden fortgeführt werden.

Im Einsatz standen bzw. stehen:
FF Kaumberg, FF Hainfeld, FF Rohrbach, FF Ramsau, FF Rainfeld, FF Kleinzell, FF St. Veit, FF Wiesenfeld, FF Altenmarkt, FF Nöstach.
Gesamt 10 Feuerwehren mit 22 Fahrzeigen und 120 Mitglieder

RK Hainfeld mit einem Fahrzeug und 2 Mann, Polizei Hainfeld mit 2 Fahrzeugen und bis zu 5 Beamten.

Bezirks-Feuerwehrkommando Lilienfeld

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