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Österreich: Sturmtief „Gonzalo“ über Österreich – Feuerwehren im Dauereinsatz

Österreich: Seit den Abendstunden des 21. Oktober 2014 fegt das Sturmtief „Gonzalo“ über das Bundesgebiet hinweg und sorgt für einen Wetterumschwung, verbunden mit Sturmschadeneinsätzen für die Feuerwehren.

Zahlreiche Einsätze sorgen seit den Abendstunden des 21. Oktober 2014 bei vielen Feuerwehren für einiges an Arbeit.

Bad Ischl, Oberösterreich:
Ein heftiges Unwetter suchte am 21. Oktober 2014 gegen 23.00 Uhr auch das Gebiet der Stadtgemeinde Bad Ischl heim. Dies führte zu zahlreichen Einsätzen. Um 23.04 Uhr folgte die erste Alarmierung der Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Bad Ischl und Pfandl zu einem Brandmeldealarm im Eurothermenressort, welcher sich Gottlob nur als Fehlalarm herausstellte. Jedoch zur selben Zeit folgten weitere Alarmierungen im Feuerwehrpflichtbereich Bad Ischl. So mussten zahlreiche Verkehrswege, welche durch umgestürzte Bäume blockiert wurden, freigemacht werden. Ebenfalls fielen zahlreiche Bäume auf Stromleitungen bzw. Fahrzeuge. Lokal kam es zu Stromausfällen. Mittels eines Radladers des städt. Wirtschaftshofes mussten Straßenzüge geräumt werden, welche aufgrund einer dicken Hagelschicht nicht mehr befahrbar waren.

Dramatisch ist die Lage in Sulzbach. Das Dach des Technozentrums wurde zur Hälfte abgedeckt und auf ein gegenüberliegendes Wohnhaus geweht. Die Folge ist ein enormer Sachschaden. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren sicherten den Dachstuhl des Technozentrums bzw. wurde mit ersten Aufräumungsarbeiten begonnen. Leider wurde eine Zivilperson unbestimmten Grades verletzt und musste vom Roten Kreuz Bad Ischl in LKH Bad Ischl eingeliefert werden.

Die Aufräumungsarbeiten sind im Gange, mit einem Einsatzende konnte gegen 04:00 Uhr gerechnet werden. Von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Bad Ischl, Mitterweißenbach und FF Pfandl, sowie der Feuerwachen Ahorn-Kaltenbach, Rettenbach-Steinfeld-Hinterstein, Reiterndorf und Sulzbach stehen insgesamt 124 Mann im Einsatz.

http://www.ff-badischl.at

Wels, Oberösterreich
Das Stadtgebiet von Wels war in der heutigen Nacht, ebenso wie große Teile des Bundeslandes Oberösterreich, vom Sturmtief Gonzale betroffen. Im Stadtgebiet waren bis kurz vor 02:00 Uhr früh 14 Einsätze für die FF Wels und die BTF Fritsch abzuarbeiten, womit Wels noch mit einem sprichwörtlichen „Blauen Auge“ davon gekommen ist. Die meisten Einsätze galten dem Freimachen von Verkehrswegen von Bäumen, Ästen und diversen anderen Gegenständen. Auch eine Brandmeldeauslösung und ein abgedecktes Dach im Stadtteil Pernau waren zu bewältigen. Die Einsätze konnten von der FF Wels und der BTF Fritsch mit in Summe ca. 40 Mann und 8 eingesetzten Fahrzeugen in 3 Stunden abgearbeitet werden.

Parallel wurden durch die ständig besetzte Nachrichtenzentrale 9 Feuerwehren der Bezirke Wels – Land und Kirchdorf zu Einsätzen in Zusammenhang mit dem Sturmtief alarmiert. Weiters wurden in diesem Zeitraum 2 Verständigungen von anderen Einsatzorganisationen durchgeführt.

http://www.feuerwehr-wels.or.at
http://www.laumat.at

Pasching, Oberösterreich
In den frühen Nachtstunden des 21. Oktober 2014 wurde die Freiwillige Feuerwehr Pasching zu insgesamt 10 Unwettereinsätzen alarmiert. Am stärksten betroffen war der Ortsteil Pasching, wo eine 20 Meter Hohe Fichte aufgrund des Sturmtiefes „Gonzalo“ auf die Straße stürzte und von der Feuerwehr entfernt werden musste. Ein weiterer Einsatz beschäftigte die Einsatzkräfte in der Traunerstraße, hier kappte ein Baum die Stromleitung, auch dieser konnte rasch entfernt werden. Die Feuerwehr Pasching stand an diesem Abend rund drei Stunden im Dauereinsatz.

http://feuerwehr.pasching.at/

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