Stmk: Atemschutzleistungsprüfung 2014 in Mössna/St. Nikolai

St. Nikolai (Stmk): Insgesamt 31 Atemschutztrupps, davon eine Gästegruppen aus dem BFV Murau, bestehend aus jeweils einem Gruppenkommandanten und drei Atemschutzgeräteträgern, stellten sich der Herausforderung, das Atemschutzleistungsabzeichen (ASLA) in Bronze und Silber zu erwerben.
Ziel und Zweck der Atemschutzleistungsprüfung ist es, die bei den Lehrgängen an der Feuerwehr u. Zivilschutzschule oder bei der laufenden Ausbildung in der Ortsfeuerwehr im Bereich des Atemschutzes erworbenen Kenntnisse zu perfektionieren.
Die Atemschutzleistungsprüfung ist als zusätzliche Atemschutzausbildung anzusehen und soll mithelfen, die im Einsatz gestellten Aufgaben sicher und vor allem unfallfrei zu erfüllen.

Unzählige Übungsstunden der 128 Prüfungsteilnehmer, darunter eine Dame, waren nötig, um für die geforderten Aufgabenstellungen bestens vorbereitet zu sein.
Das Bewerterteam hatte insgesamt 20 Atemschutztrupps in Bronze und 11 Atemschutztrupps in Silber auf Fehlerpunkte zu bewerten.
Insgesamt 5 Stationen aus den Bereichen „Theoretische Prüfung“, „Richtige Inbetriebnahme der Pressluftatmer (Atemschutztrupp) bzw. Einsatzzeitberechnung (Gruppenkommandant)“, „Menschenrettung“, „Innenangriff“, sowie „Kurzprüfverfahren (Atemschutztrupp) bzw. Einsatzdokumentation (Gruppenkommandant)“ mussten dabei absolviert werden.

{b]Hohes Leistungsniveau:[/b] „28 Atemschutztrupps absolvierten die Leistungsprüfung erfolgreich und erlangten das begehrte Atemschutzleistungsabzeichen in Bronze und Silber.“, berichtet Prüfungsleiter HBI Robert Hochreiner und fügt hinzu: „Die gezeigten Leistungen der angetretenen Atemschutztrupps waren enorm hoch und zeugen von einer intensiven Ausbildung im Bereich Atemschutz, was wiederum die Sicherheit der Kameradinnen und Kameraden im Einsatzfall um ein Vielfaches erhöht.“
„Die Sicherheit der Einsatzkräfte, speziell jener Kameraden/-innen welche sprichwörtlich durchs Feuer gehen, ist oberstes Gebot. Die Atemschutzgeräteträger, welche sich dieser Leistungsprüfung stellen, sind Profis auf ihrem Gebiet. Dies wird bei diversen Einsätzen immer wieder eindrucksvoll ersichtlich.“, so Bereichsfeuerwehrkommandant LBDS Gerhard Pötsch abschließend.

Während der Leistungsprüfung wurden mit Hilfe einer mobilen Füllstation vor Ort und in der Bereichsatemschutzwerkstatt in Liezen insgesamt 130 Pressluftflaschen, dies entspricht 208.960 Liter Atemluft, gefüllt. Dadurch konnte die Einsatzbereitschaft der einzelnen Feuerwehren sofort nach dem Prüfungsende wieder sichergestellt werden.

Schlusskundgebung: Zur Schlusskundgebung vor der Volksschule Mössna, musikalisch umrahmt von einer Abordnung der Musikkapelle, konnte der Prüfungsleiter HBI Robert Hochreiner zahlreiche Ehrengäste willkommen heißen.
