Deutschland: Bagger gegen Gasleitung: „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!“
Düsseldorf (D): Während Bauarbeiten kam es heute Mittag, 16. Oktober 2014, zu einer Leckage an einer unterirdischen Gasleitung.
Durch das Anschlagen des Sicherheitsventils geriet nur eine sehr geringe Menge des brennbaren Gases ins Freie – es bestand keine Gefahr für die Bevölkerung und keine Explosionsgefahr. Die Feuerwehrleitstelle organisierte im Hintergrund für die Einsatzkräfte des Brandes auf der Lürmannstraße, als der nächste größere Feuerwehreinsatz per Notruf einging. „Bei Bauarbeiten soll eine Gasleitung leckgeschlagen sein“, so der Anrufer. Gleich wurden Einsatzkräfte von verschiedenen Feuerwachen zum Einsatzort entsendet. Auch Sonderfahrzeuge mit speziellen Messgeräten und der städtische Rettungsdienst machten sich umgehend auf den Weg zur Unfallstelle. An der Gefahrenstelle eingetroffen, ordnete der Einsatzleiter vorsichtshalber eine größere Absperrung an. Dadurch und durch die Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Polizei und Stadtwerken kam es zu Verkehrsbehinderungen innerhalb Bilks. Feuerwehrmänner, die unter Atemschutz mit den Messgeräten zu der Leckage konnten kein Gas feststellen. Auch der parallel alarmierte Entstörungsdienst der Stadtwerke konnte keine brennbaren Gase in der Luft messen. Das Sicherheitsventil hatte angeschlagen und so konnte durch die Leckage kein Erdgas ausströmen. Nach rund 30 Minuten war der Feuerwehreinsatz beendet. Die fachmännische Instandsetzung übernahm fortan der Entstördienst der Stadtwerke.
