Technisch

Stmk: Chemikalienaustritt in Leibnitz

Leibnitz (Stmk): Am 15.Oktober 2014 wurde die Feuerwehr Leibnitz zusammen mit dem Gefahrgutfahrzeug aus Lebring zu einem Gefahrgutmittelaustritt in der Südbahnstraße alarmiert.

Der Fahrer eines Lkw hat laut Auskunft der Polizei bei Ladetätigkeiten mit einem Hubwagen einen der mit Natriumhydroxid gefüllten Tanks auf seiner Ladefläche seitlich aufgeschlitzt, wodurch es zu einem Austritt der Chemikalie kam. Natriumhydroxid (NaOH) wird meist als Natronlauge in der Industrie verwendet. Der Stoff ist ätzend und kann Haut, Augen und Atemwege schädigen. So ist es zwingend erforderlich einen umluftunabhängigen Schutzanzug zu tragen und jeden Kontakt mit der Flüssigkeit zu vermeiden.


Auf der Anfahrt zum Einsatzort wurde bereits schwerer Atemschutz aufgenommen und erste Informationen über die Chemikalie eingeholt. Am Einsatzort erwartete der Fahrer die Einsatzkräfte bereits mit seinen Beförderungspapieren und erleichterte somit die Ersterkundung. Gleichzeitig dazu wurde eine äußere und eine innere Absperrung errichtet.


Aufgrund der Beladungspapiere konnte rasch eine Erstinformation an das Gefährliche Stoffe Fahrzeug Lebring übermittelt werden und so auch den für den Stoff geeigneten Chemikalienbinder aus dem Rüsthaus Lebring an die Einsatzstelle gebracht werden. Weiters war ein „Chemiealarm Sachverständiger“ des Landes Steiermark zur Beurteilung der Lage vor Ort.


Rund 200 Liter der ausgelaufenen Chemikalie mussten gebunden werden und der Rest des Tanks wurde durch die GSF-Besatzung in einen unversehrten Behälter umgepumpt. Die Südbahnstraße und eine Fahrbahn der Marburger Straße waren für die Dauer des Einsatzes gesperrt werden. Für Mensch, Tier und Umwelt hat zu keiner Zeit Gefahr bestanden.

Freiw. Feuerwehr der Stadt Leibnitz

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