Brand

Bayern: Küchen- und Zimmerbrand in München & Leitstelle als Vermittler

München (Bayern): Eigentlich wollte die Nachbarin des Einfamilienhauses gegen 18.10 Uhr des 2. Oktober 2014 nur die Katze der Bewohner füttern, die sich Urlaub befinden. Als sie jedoch die Haustüre öffnete, quoll ihr sofort dichter Rauch entgegen.

Die von ihr alarmierten Einsatzkräfte drangen mit schwerem Atemschutz in das völlig verrauchte Haus vor und löschten den Brand in der Küche mit einem C-Rohr ab. Parallel zu diesen Maßnahmen wurde der gesamte Bereich durch einen zweiten Trupp abgesucht. Abschließend wurde das Haus mit einem Hochleistungslüfter entraucht. Da sich der Rauch in allen Räumen niedergeschlagen hatte, entstand ein Sachschaden von mindestens 75.000 Euro. Die Katze konnte das Einfamilienhaus ohne Verletzungen verlassen.

Verletzte bei Zimmerbrand: Bei einem Zimmerbrand in einem Wohn- und Geschäftshaus in Schwabing ist am
Donnerstag Abend, 2. Oktober 2014, eine 29-Jährige leicht verletzt worden. Eigentlich wollte die junge Damen nur im Schlafzimmer ihrer Schwester das Dirndl begutachten, welches sie zum Besuch der Wiesn anziehen wollte. Als sie die Tür zum Schlafzimmer öffnete, schlugen ihr allerdings Flammen entgegen. Dabei zog sich die Frau leichte Verbrennungen am Kopf zu. Umgehend zog sie die Tür wieder zu, verließ die Wohnung und alarmierte die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte gingen über den Treppenraum zur Wohnung im vierten Obergeschoss vor.
An der Eingangstür setzten sie einen Rauchschutzvorhang, um eine Rauchausbreitung in den Treppenraum zu verhindern. Geschützt mit Atemschutz bekämpften sie den Zimmerbrand mit einem Löschrohr. Der Brand war nach kurzer Zeit unter Kontrolle. Um weitere Glutnester in der Fehlbodendecke auszuschließen, wurde diese geöffnet und kontrolliert. Die junge Dame wurde von der Rettungswagenbesatzung der Berufsfeuerwehr behandelt und in eine Münchner Klinik transportiert. Der Sachschaden wird von der Feuerwehr auf mindestens 20.000 Euro geschätzt. Zur Brandursache wurden von der Polizei Ermittlungen aufgenommen.

Leitstelle vermittelt: Am Abend des 2. Oktober 2014 rief eine verzweifelte Amerikanerin in der Integrierten Leitstelle der Berufsfeuerwehr München an, da sie seit vier Tagen keinen Kontakt mehr zu ihrem Sohn herstellen konnte. Sie wurde vom amerikanischen Konsulat verständigt, dass sein Rucksack mit den Ausweispapieren in München gefunden wurde.
Die Kollegen ließen sich von der Mutter nähere Angaben zum Reiseziel sowie den Begleitpersonen geben. Eine Personenbeschreibung wurde erstellt. Ein Bild des vermissten jungen Mannes wurde per Email an die Einsatzzentrale der Polizei geschickt. Es wurde versucht die Mutter ein wenig zu beruhigen, um ihr weitere Möglichkeiten und Ansprechpartner zu nennen. Weiterhin wurde der Mutter geraten, die Handynummern des Sohnes und auch der Begleitpersonen zu kontaktieren. Das amerikanische Konsulat wurde über die Vorgänge informiert. Etwa nach einer Stunde konnte Entwarnung gegeben werden. Die vielen Anrufe der Mutter auf allen Mobiltelefonen, bewegten den jungen Reisenden sich zu Hause zu melden.

Berufsfeuerwehr Muenchen

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