Nö: Wohnung bei Brand zerstört
Bruck an der Leitha (Nö): Am Mittwoch, den 17. September 2014, wurden um 13.38 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Bruck an der Leitha und Wilfleinsdorf zu einem Küchenbrand in Bruck an der Leitha, alarmiert.
Beim Eintreffen wurde sofort das Ausmaß des Brandes sichtbar: An der Nordostseite (Hanuschstraße) des Mehrparteienhauses stand im Dachgeschoß (3.OG) eine Wohnung teilweise in Brand.
Sofort wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, um so einen Außenangriff durchführen zu können. Währenddessen begab sich der Einsatzleiter in das Stiegenhaus, wo ihm mitgeteilt wurde, dass die Familie (eine Frau und ihre beiden Kinder) rechtzeitig aus der Wohnung flüchten konnte, sich jedoch noch ein Hund in der Wohnung befinden soll.
Beim Aufgang zum 3. OG öffnete der Einsatzleiter alle Stiegenhausfenster, um so eine erste Entrauchung des Stiegenhauses zu bewirken. Die Wohnungstüre war geschlossen. Diese wurde geöffnet und es konnte ein Wärme- und Rauchabzug stattfinden. Durch die unmittelbare Nähe des Badezimmers zur Eingangstüre konnte aufgrund der rauchfreien Zone eine erste Erkundung vorgenommen werden.
Nachdem der Einsatzleiter festgestellt hatte, dass der Atemschutztrupp bereits über die Drehleiter in die Wohnung eingedrungen war, wurde ihm mitgeteilt, dass der laut bellende Hund in einer Mauernische gefunden worden war. Somit konnte sofort mit den Löscharbeiten begonnen und der Hund vom Einsatzleiter aus dem Badezimmer gerettet werden. Zur Erleichterung der Löscharbeiten wurde ein Belüftungsgerät beim Wohnungseingang in Stellung gebracht.
Aufgrund der Brandintensität und des Übergreifens des Brandes von der Küche in das Wohnzimmer konnte erst nach rund 1,5 Stunden „Brand unter Kontrolle“ gegeben werden.
Hinsichtlich der Tatsache, dass sich eine große Menge an Textilien in der Wohnung befand und Glutnester aber auch Rückzündungen nicht ausgeschlossen werden konnten, entschied der Einsatzleiter im Einvernehmen mit dem anwesenden Vizebürgermeister (= Vertreter des Eigentümers des Hausbesitzers) und mit der zuständigen Hausverwaltung, die vom Brand betroffenen Räume unter Aufsicht der Feuerwehr zu räumen.

Von Seiten der Stadtgemeinde Bruck an der Leitha wurde innerhalb von zwei Stunden eine Ersatzwohnung zur Verfügung gestellt, und so konnte die Familie mit ihren übrig gebliebenen Habseligkeiten, vor allem aber Spielsachen für die Kinder, mit Hilfe ihrer Angehörigen aber auch Nachbarn und der anwesenden Feuerwehrmitglieder umgesiedelt werden.
Nach neuerlicher Rücksprache mit den ermittelnden Polizeibeamten und der angeforderten Entsorgungsfirma entschloss man sich, die gesamten Rückstände aus den vom Brand betroffenen Räumen zu verbringen bzw. zu entsorgen. Dies erfolgte unter Zuhilfenahme eines Großkrans, welcher von außen Entsorgungsmulden zu den Dachgeschoßfenstern hob und so ein rasches Ausbringen des Brandgutes gewährleistete.
Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Bruck an der Leitha: Rüstlöschfahrzeug RLF-A 2000, Tanklöschfahrzeug TLFA 4000-200, Drehleiterfahrzeug DLK 30/23, Mannschaftstransportfahrzeug, Versorgungsfahrzeug und 14 Mitglieder
Feuerwehr Wilfleinsdorf: Tanklöschfahrzeug TLFA3000 und drei Mitglieder
Rotes Kreuz Bruck an der Leitha: Rettungstransportwagen und zwei Sanitäter
Rotes Kreuz Hainburg an der Donau: Krankentransportwagen und drei Sanitäter
Polizei Bruck an der Leitha: Zwei Streifen mit vier BeamtInnen
