Deutschland: Zweimal zu Feuer in Mehrfamilienhaus in Grünendeich ausgerückt

Grünendeich (Deutschland): Gegen 11:40 Uhr wurde der Feuerwehr und der Polizei am 10. September 2014 ein Feuer in einer Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in Grünendeich-Mojenhörn gemeldet.
Die 36-jährige Bewohnerin, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs mit ihren beiden Kindern in der Wohnung befand, hatte einen lauten Knall wahrgenommen, dann den Brand entdeckt und dann sofort den Notruf ausgelöst. Ca. 50 Feuerwehrleute aus Grünendeich, Steinkirchen und Hollern-Twielenfleth rückten an der Brandstelle an und mussten teilweise unter schwerem Atemschutz in die bereits völlig verqualmte Wohnung eindringen, um das Feuer löschen zu können.

Von außen wurden Teile des Daches geöffnet, um alle Brandnester endgültig ablöschen zu können. Mit einer Wärmebildkamera wurden schließlich alle Hohlräume auf weitere Glutnester untersucht. Die vorsorglich mit alarmierte Drehleiter der Feuerwehr Stade brauchte nicht eingreifen. Auch der Rettungsdienst brauchte nicht tätig werden, verletzt wurde bei dem Brand niemand.
Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Brandausbreitung auf weitere Gebäudeteile verhindert werden, die vom Feuer betroffene Wohnung ist derzeit unbewohnbar. Die Bewohner werden vorübergehend anderweitig untergebracht.

Gegen 14:20 Uhr musste die Ortswehr Grünendeich noch ein zweites Mal zu dem Brandort ausrücken, da eine erneute Rauchentwicklung festgestellt wurde. Der durch das Feuer entstandene Sachschaden wird auf mindestens 50.000 Euro geschätzt. Tatortermittler der Polizei haben noch vor Ort die ersten Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, genaue Ergebnisse werden aber erst in den nächsten Tagen erwartet, wenn die Brandexperten der Polizeiinspektion Stade ihre Recherchen aufgenommen haben.

Die Kreisstraße 39 musste im Bereich der Brandstelle für ca. zwei Stunden voll gesperrt werden, der Verkehr wurde mit Hilfe der Feuerwehr umgeleitet, es kam teilweise zu erheblichen Behinderungen.
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