Technisch

Wien: Größerer Treibstoffaustritt nach Lkw-Unfall auf der A23

Wien: Am Vormittag des 5. August 2014 prallte ein Sattelzug gegen den Leitschienenfahrbahnteiler auf der A 23 Fahrtrichtung Norden bei der Abfahrt Zentrum. Dabei wurden das rechte Vorderrad und der rechte Dieseltank beschädigt.

Nach ca. 300m war der Lkw-Zug zum Stillstand gekommen. Dabei waren größere Mengen Dieselkraftstoff ausgeflossen, welcher die Fahrbahn verunreinigte und teilweise von der Brücke in den Donaukanal floss. Als Erstmaßnahme wurde seitens der alarmierten Wiener Berufsfeuerwehr ein Bindemittel auf die Fahrbahn gestreut, um ein weiteres Abfließen des Dieselkraftstoffes zu verhindern.


Gleichzeitig wurde mittels Auffangwannen und Abpumpen des Tanks der restliche Kraftstoff gesichert. Anschließend wurde der Sattelzug von der A 23 entfernt und von der ASFINAG die weitere Fahrbahnreinigung übernommen. Parallel zum Einsatz auf der A 23 wurden von weiteren Einsatzkräften der Feuerwehr (Tauchzug) und einem Mitarbeiter der MA 45 der Donaukanal auf Verschmutzung (Umweltgefährdung) untersucht.


Aufgrund des raschen Eingreifens der Feuerwehr waren aber nur geringe Mengen Kraftstoff in den Donaukanal gelangt, welche aufgrund der Fließgeschwindigkeit des Wasser rasch nicht mehr nachweisbar waren. Vom Mitarbeiter der MA 45 konnte keine Umweltgefährdung festgestellt werden.

Berufsfeuerwehr Wien

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