D: Brandausbruch beim öffnen einer Sauerstoffflasche
München (D): In einer chirurgischen Praxisklinik hat es am Morgen des 21. Juli 2014 gebrannt. Um 7.43 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr München zum Brandeinsatz alarmiert.
Bei Ankunft der Feuerwehr drang aus den geöffneten Fenster im dritten Stock eines Geschäftshauses dichter, schwarzer Rauch. Alle Personen hatten bereits das Gebäude verlassen. Sie befanden sich vor dem Haus auf dem Gehweg. Unter ihnen war ein 37-jähriger Patient der Praxis, der sich bei seiner Flucht schwer verletzt hatte.
Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr versorgten ihn bis zum Eintreffen des Notarztes. Er kam zur weiteren Behandlung in eine Spezialklinik. Zwei Frauen wurden ebenfalls verletzt. Sie erlitten Rauchgasvergiftungen. Beide kamen mit Fahrzeugen des Rettungsdienstes ebenfalls in Krankenhäuser.

Der Brand in der Praxis konnte durch die Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache schnell gelöscht werden. Mit Hilfe eines mobilen Belüftungsaggregates drückte die Feuerwehr den giftigen Brandrauch aus den Praxisräumen und dem Treppenraum ins Freie. Das Feuer war beim Öffnen einer 50-Liter-Sauerstoffflasche ausgebrochen.
Eine Stichflamme hatte die Einrichtung in Brand gesetzt. Auch eine daneben gelagerte Sauerstoffflasche gleicher Größe wurde schwer beschädigt. Wie es zu diesem Unglück kommen konnte ermittelt die Brandfahndung der Polizei. An der Einrichtung der chirurgischen Praxisklinik entstand erheblicher Sachschaden.
