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Nö: Sieben Verletzte bei Wohnhausbrand in Leopoldsdorf im Marchfelde

Leopoldsdorf (Nö): Bei einem Brand in Leopoldsdorf im Marchfelde (Bezirk Gänserndorf) hat die Feuerwehr am Mittwoch, 16. Juli 2014, mehrere Bewohner aus einem Hochhaus gerettet. Sie waren in ihren Wohnungen eingeschlossen, sieben Menschen wurden verletzt.

Der Mann, in dessen Wohnung das Feuer ausgebrochen war, wurde von zwei Nachbarn gerettet, sie reagierten rasch und brachten ihn aus seiner Wohnung ins Stiegenhaus, dort kam ihnen ein Feuerwehrmann entgegen und brachte den Verletzten ins Freie. Der 62-jährige Mann erlitt nach Angaben der Einsatzkräfte schwere Verbrennungen am Kopf, war aber ansprechbar. Er wurde von der Rettung erstversorgt und mit dem Notarzthubschrauber in eine Spezialklinik nach Graz geflogen.

Wegen der starken Rauchentwicklung mussten zehn weitere Bewohner des Hauses und zwei Katzen mit einer Drehleiter aus den Wohnungen in den Obergeschoßen gerettet werden. Fünf Bewohner wurden mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht, außerdem wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt, heißt es in einer Aussendung des Bezirksfeuerwehrkommandos Gänserndorf.

Die mehr als 80 Feuerwehrleute konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen, berichtete Einsatzleiter Siegfried Nemeth von der Freiwilligen Feuerwehr Leopoldsdorf im Marchfelde. Das Feuer dürfte nach Angaben der Polizei beim „unsachgemäßen Hantieren mit einem Feuerzeug und Gasfüllungen“ ausgebrochen sein. In der Wohnung des 62-jährigen Mannes wurden die WC-Anlage und der Vorraum völlig zerstört, aber auch die angrenzenden Wohnräume wurden beschädigt. Durch die starke Rauchentwicklung wurden auch mehrere Wohnungen in den Obergeschoßen in Mitleidenschaft gezogen. Die genaue Höhe des Schadens stand vorerst nicht fest.

ORF Niederoesterreich

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