Brand

Deutschland: 10 Personen bei Dachstuhlbrand in Düsseldorf gerettet

Düsseldorf (Deutschland): Ein Feuer in der Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in Düsseldorf sorgte für große Aufregung bei den Bewohnern mitten in der Nacht auf den 9. Juli 2014 (Alarmzeit: 02.37 Uhr). Zehn Menschen rettete die
Feuerwehr.

Ein 35-jähriger Mann wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Die drei Wohnungen im Dachgeschoss sind, auch nach dem Einsatz, nicht weiter bewohnbar. Eine Frau bemerkte in ihrem Badezimmer ein Feuer. Geistesgegenwärtig rief sie die Feuerwehr.

Ihre Abluftanlage im Bad sei in Brand geraten, teilte sie dem Feuerwehrdisponenten mit. Als nach sieben Minuten der Löschzug vom Werstener Feld den Brandort erreichte, schlugen schon Flammen aus dem Dach. Die Retter eilten ins verrauchte Wohnhaus und führten die übrigen Bewohner hinunter. Die Frau aus der Brandwohnung, die selbst sich bereits in Sicherheit gebracht hatte, teilte dem Einsatzleiter noch mit, dass sich noch ein Mann in ihrer Wohnung aufhalten würde. Auch er war schnell, von einem Einsatztrupp, aus der brennenden Wohnung ins Freie gebracht.

Gleichzeitig begannen Feuerwehrleute das Feuer in Gewalt zu bekommen. Mit mehreren Löschrohren verteilten sie Wasser auf den Brandherd. Durch das Übergreifen der Flammen auf den Spitzboden schlugen die Flammen aus dem Dach heraus und auch die zwei weiteren Wohnungen im Dachgeschoss waren von Feuer und Rauch betroffen. Die gezielte Brandbekämpfung zeigte schnell einen Erfolg. Doch auch nach intensiver Lüftungsarbeit stand schnell fest, dass die Bewohner in die Dachwohnungen, in dieser Nacht, nicht mehr zurück kehren könnten.

Die Feuerwehr orderte einen größeren Mannschaftsbus zur Betreuung der Menschen an. Dort betreute der Rettungsdienst jeden Einzelnen, der teils aus ihrem Schlaf gerissen Personen. Der Mann (35), den die Feuerwehr aus der brennenden Wohnung rettete, wurde nach kurzer Versorgung vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Es besteht keine Lebensgefahr.

Der Dauerregen machte eine Versorgung der Anwohner auf der Straße unmöglich und sorgte auch bei den Einsatzkräften für eine Erschwernis. Stark durchnässte Schutzkleidung kann bei der Brandbekämpfung zu Verbrühungen führen, wenn das Wasser auf und in der Einsatzjacke plötzlich verdampft und auf die Haut gerät. Durch das geschulte und professionelle Vorgehen der Retter blieben alle Einsatzkräfte von Verbrühungen verschont. Die drei Wohnungen im Dachgeschoss sind auch nach Einsatzende nicht mehr bewohnbar. Neun Frauen und Männer kamen noch in der Nacht bei Bekannten unter, für einen Anwohner besorgte die Leitstelle ein Quartier für die restliche Nacht. Seitens der Feuerwehr, die mit über 40 Kräften Hilfe leistete, wird der Schaden auf 200.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei ermittelt die Brandursache.

Rauchentwicklung in Asylantenunterkunft: Im Unterkunftsheim auf der Lacombletstraße verursachte das vergessene Essen eines Bewohners eine Rauchentwicklung – ein Besorgter rief die Feuerwehr (Alarmzeit: 02.31 Uhr). Die zuständige Feuer- und Rettungswache Münsterstraße erreichte fünf Minuten nach Meldungseingang die vermeintliche Brandstelle. Ein Erkundungstrupp sicherte und kontrollierte das Haus. Schnell stand fest, dass für keinen Menschen eine Gefahr bestand. Durch einen vergessenen Topf auf dem Herd waren Küche und Flur leicht verraucht. Die Einsatzkräfte lüfteten die Bereiche und konnten nach einer viertel Stunde wieder abrücken. Der Sachschaden ist minimal.

Berufsfeuerwehr Duesseldorf

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