Tirol: Toter bei Absturz von Heereshubschrauber

Tirol: Ein Hubschrauber des Bundesheeres ist aus noch unbekannter Ursache am frühen Dienstagnachmittag, 17. Juni 2014, im Raum Wattener Lizum abgestürzt. An Bord waren drei Besatzungsmitglieder. Jüngsten Informationen zufolge kam dabei eine Person ums Leben.
Bei dem tödlich verunglückten Mann handelt es sich um einen 30-jährigen Stabswachtmeister aus Niederösterreicher. Zwei weitere Insassen wurden schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich im Hochgebirge im Bereich der Klammalm im Zuge der Übung „Schutz 2014“. Über die Unfallursache ist noch nichts bekannt. Eine Flugunfallkommission wird eingesetzt, gab das Verteidigungsministerium in einer Aussendung bekannt. Der OH-58 B „Kiowa“ ist ein leichter Verbindungshubschrauber. Er besitzt einen Zweiblatthaupt- und -heckrotor mit freiliegender Heckrotorwelle, ein Kufenlandegestell und ist mit einem Turbinentriebwerk ausgerüstet und für fünf Personen zugelassen.

Derzeit findet in Tirol und Vorarlberg die größte Bundesheerübung des Jahres unter dem Namen „Schutz 2014“ statt.
