Technisch

Deutschland: Düsseldorf bilanziert Unwetter mit 3.700 Schadensorten

Düsseldorf (Deutschland): Mehr als 3.700 Schadensorte gemeldet – 1.200 Einsatzkräfte und weitere
Helfer beseitigen Gefahrenstellen oder leisten Hilfe im Stadtgebiet!

Dienstag, 17. Juni 2014, Stand 8.30 Uhr, Stadtgebiet: Gestern konnten die 1.200 Einsatzkräfte und Helfer weitere Gefahrenstellen beseitigen. Aktuell listet der Einsatzleitrechner 3.778 gemeldete Schadensorte auf, davon konnten die Einsatzkräfte bereits 3.683 erledigen. Von den übrig gebliebenen 95 Orten sind derzeit 22 Bearbeitung. Zusätzlich bearbeitet die Bundeswehr im gesamten Stadtgebiet rund 120 weitere Schadensorte wo Gefahrenstellen vorliegen in eigener Abwicklung.

Neben der Beseitigung der Gefahren durch das Unwetter seit Pfingstmontag, läuft das Tagesgeschäft der Feuerwehr auch auf vollen Touren weiter: So fuhr der Rettungsdienst zu 1.327 Notfalleinsätzen – davon 302 mit Notarzt und 872 Krankentransporten. Die Löschzüge wurden zu 188 Feuermeldungen alarmiert. Darüber hinaus bearbeiteten die Disponenten in der Feuerwehrleitstelle 1.073 weitere sonstige Einsätze. Mit 9.240 Notrufen und zusätzlichen 6.473 Anrufen bis heute Morgen hatten die Mitarbeiter des Nervenzentrums der Feuerwehr alle Hände voll zu tun.

Ein Arbeitsschwerpunkt war auch gestern die Wiederherstellung sicherer Fuß- und Radwege im Stadtgebiet. So wurden beispielsweise auf der Straße Auf´m Hennekamp mit zwei Feuerwachen lose Äste aus Bäumen entfernt sowie Baumkronen und Totholz beiseite geräumt, damit insbesondere Mütter mit Kinderwagen den Gehweg wieder gefahrlos passieren können. Dazu setzte die Feuerwehr parallel sechs Hubarbeitsgeräte (Kraftdrehleitern und Hubarbeitsbühnen) ein. Die Bundeswehr war weiterhin am Niederkasseler Deich, an vereinzelten Stellen im Stadtgebiet und den östlichen Stadtteilen unterstützend tätig zur Gefahrenabwehrbeseitigung.

Gegen 20.53 meldete die Besatzung eines Erkundungsfahrzeuges der Feuerwehreinsatzleitung in der Leitstelle, dass die Schiefer-Wetterfahne auf dem Schlossturm in Schieflage hing und drohte bei auffrischendem Wind herunterzufallen. Die Höhenretter der Feuerwehr bauten den Trompetenbläser ab – unter Zuhilfenahme einer 60-Meter-Hubarbeitsbühne.

Gegen 17 Uhr erhöhte sich das Einsatzaufkommen in der Notfallrettung. Der Regelrettungsdienst war völlig überlastet. Deshalb unterstützten die Hilfsorganisationen mit zusätzlichen vier Rettungswagen die Kollegen der Berufsfeuerwehr bis um 23 Uhr. Dienstag: Ab 8 Uhr sind im gesamten Stadtgebiet 15 Hubarbeitsgeräte im Einsatz, um weitere Gefahrenstellen zu beseitigen. Die Mitarbeitende von der Freiwilligen Feuerwehr Düsseldorf unterstützen die Einsatzkräfte heute wieder in gewohnter Stärke und Qualität. Die Bundeswehr ist weiterhin am Niederkasseler Deich und in den östlichen Stadtteilen tätig. Auf dem Arbeitstagesplan steht aber auch die Cecilienallee.

Berufsfeuerwehr Duesseldorf

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