Technisch

Stmk: Starkregen -> Feuerwehren im Einsatz

Steiermark: Der Muttertag 2014, 11. Mai, wird vielen Betroffenen wie auch Hunderten Feuerwehrmitgliedern noch länger in Erinnerung bleiben. Wie durch die ZAMG angekündigt, …

… überquerten zwei Starkregenfronten die Steiermark, stellenweise auch von böigem Wind begleitet.

Vom Raum Gleisdorf, Pischelsdorf über Kaindorf bis nach Hartberg –entlang der B54 – bildete sich eine regelrechte Niederschlagsschneise. Wie eine Spirale schien sich hier die Wolkenfront zu bewegen, um sich ihrer immensen Wassermassen zu entledigen. Stellenweise wurden 30 Liter (und mehr) Wasser pro Quadratmeter innerhalb kürzester Zeit gemessen.

Von 16 Uhr beginnend – bis kurz vor 20.00 Uhr – mussten (bis jetzt) über 40 Feuerwehren in den von der Regenfront schwerpunktmäßig betroffenen Bezirken Weiz, Hartberg-Fürstenfeld wie auch Graz-Umgebung ausrücken. Knapp 90 Einsätze wurden in der Landesleitzentrale „Florian Steiermark“ registriert, wobei hier seit kurzem die Notrufmeldung signifikant zurückgegangen sind.

Die Haupttätigkeit der Einsatzkräfte besteht/bestand darin, Keller auszupumpen, überflutete Straßen zu sichern bzw. auch von Schlamm zu säubern. Teilweise sorgten Sturmböen auch für abgerissene Äste und umgeknickte Bäume.


Einsätze auch in der Landeshauptstadt: Die Landeshauptstadt Graz blieb von den heutigen Wetterereignissen auch nicht unverschont. Hier sind die Berufsfeuerwehr Graz und die Freiwillige Feuerwehr Graz bei 30 (weiteren zu den 90) Einsätzen zum überwiegenden Teil mit dem Entfernen umgeknickter Bäume und Äste beschäftigt, nur vereinzelt wurde ein Wassereintritt gemeldet. Ebenso werden in Graz die Pegelstände der Messstellen von der Berufsfeuerwehr überwacht.

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