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Oö: Frühjahrsübung am Bauernhof und Monatsschulung „Suchaktion“

Desselbrunn (Oö): Um die Koordination der Einsatzkräfte in der Gemeinde Desselbrunn zu forcieren veranstaltete die Feuerwehr Windern eine Frühjahrsübung. Diese wurde am Freitag, 11.04.2014, in Windern durchgeführt.

Die Übungsannahme lautete „Brand eines landwirtschaftlichen Objektes“, bei dem die Feuerwehren Desselbrunn, Sicking und Windern sowie die Nachbarwehren Rüstorf und Roitham teilnahmen. Weiters nahm auch das Rote Kreuz Attnang-Puchheim an der Übung teil.

Fünf Atemschutztrupps wurden eingesetzt, um vier vermisste Personen zu retten und anschließend an die Rettung zu übergeben. Das Übungsgebäude wurde mittels Außenangriffe gekühlt und das Nachbargebäude geschützt. Um die nötigen Wassermengen herbeizubringen, wurden zwei Zubringerleitungen mit 600 bzw. 350 Metern Schlauchlänge verlegt.

Nach ca. 30 Minuten konnten alle vier Personen an die Rettung übergeben werden. Zehn Minuten später konnte anschließend „Brand aus“ geben werden.

Nach der anschließenden Übungsbesprechnung wurden die wichtigsten Daten und Fakten aufgezählt, einige Abläufe analysiert und der Vizebürgermeister bedankte sich bei allen teilnehmenden Einsatzkräften.


Monatsuebung April: Suchaktion

24 Kameraden der FF Windern sowie neun Kameraden der FF Rüstorf versammelten sich vor einem Waldstück in Fallholz zur kurzen Besprechung für die anstehende Suchaktion.
Der zutreffende Abschnitt wurde in Bereiche unterteilt und eine strukturierte Suche konnte rasch gestartet werden. Die anfängliche Dämmerung bzw. spätere Dunkelheit erschwerten die Suche zusätzlich und stellte für alle Einsatzkräfte eine große Herausforderung dar.

Durch viel Kommunikation unter den Suchtrupps wurde schließlich die erste Person gefunden. Der Forstarbeiter wurde unter einem Baum eingeklemmt und zog sich eine Pfählungsverletztung im Unterschenkel zu.
Die FF Rüstorf konnte mit deren kleinen geländegängigen Fahrzeug zum Verletzten vordringen und die nötigen Gerätschaften (Notstromaggregat, elektrische Säge, Hebekissen,…) zum Unfallort mitnehmen. Gemäß den Anweisungen eines Notarztes konnte anschließend der Baum möglichst schonend entfernt werden.

Nach weiteren Informationen wurde bekannt dass auch noch ein zweiter Mann im Wald zu suchen war. Auch diese konnte anschließend ebenfalls gefunden und entsprechend versorgt werden. Nach ca. 75 Minuten konnte die Übung erfolgreich beendet werden.

Fazit: Für solche Personensuchen werden sehr viele Einsatzkräfte benötigt. Speziell bei Nacht sollte eine Wärmebildkamera verwendet werden. Speziell bei Taschenlampen herrscht ein Engpass bei solchen Sucheinsätzen.

Freiw. Feuerwehr Windern

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