Deutschland: Dachstuhlfeuer in Osnabrück war nicht groß – aber fies
Osnabrück (Deutschland): Um 13.47 Uhr wurde die Feuerwehr Osnabrück am 25. März 2014 zu einem Brandeinsatz an den Nicolaiort gerufen. Dort waren bei Dachdeckerarbeiten …
… die Verkleidung in Brand geraten. Als der Löschzug der Berufsfeuerwehr zwei Minuten später eintraf, drang bereits dichter Qualm aus dem Dach des Wohn/Geschäftshauskomplex.
Zusammen mit den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Neutstadt wurde sofort damit begonnen, die Verkleidung zu entfernen, um somit die weitere Ausdehnung des Brandes zu verhindern. Allerdings hatte sich das Feuer schon sehr großflächig in die Hohlräume der Außenverkleidung und auch in das Flachdach ausgebreitet, so dass eine Ausbreitung auf das ganze Dach befürchtet werden musste.
Unter großen Einsatz aller Beteiligten wurden nun sehr schnell Trennriegel in das Dach geschnitten. Dazu mussten unter Atemschutz spezielle Sägen verwendet werden, zeitweise waren dafür 10 Atemschutzgeräteträger gleichzeitig im Einsatz. Ferner wurde mittels „Löschnägeln“, die durch die Dachhaut geschlagen wurden, der Brand bekämpft.
Die Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte wurde zur Unterstützung alarmiert und durch Mitarbeiter im Tagesdienst der Berufsfeuerwehr die zweite Drehleiter sowie weitere Sonderfahrzeuge zur Einsatzstelle gebracht.
Der Erfolg dieser Maßnahmen stand lage auf „Messer’s Schneide“, bis um kurz nach 15.oo Uhr „Feuer unter Kontrolle“ gegeben werden konnte. Um sicher gehen zu können, musste das ganze Dach in dem betroffenen Bereich aufgenommen werden. Dabei war dann auch erkennbar, dass sich der Brand schon quer über das Dach ausgebreitet hatte. Nach zwei weiteren Stunden schwerer Arbeit über den Dächern von Osnabrück konnte dann endgültig „Feuer aus“ gegeben werden.
Der Grundschutz wurde auf der Feuerwache durch die freiwillige Feuerwehr Voxtrup sichergestellt. Im Einsatz waren 43 Einsatzkräfte unter der Leitung von Brandamtmann Andreas Wilmer.
