Tirol: Regen und Schnee gaben Waldbrand in Absam den Rest
Absam (Tirol): Regen und Schnee in der Nacht auf Sonntag, 23. März 2014, haben bei Absam den Waldbrand beendet. Die Einsatzkräfte wurden Sonntagfrüh vom Berg abgezogen, die Feuerwehr konzentriert sich aufs Aufräumen. Spezialgeräte kontrollierten über Nacht den Berg aus der Entfernung.
Die aktuelle Lage sei „sehr gut“, sagte Einsatzleiter und Feuerwehrkommandant von Absam, Bernhard Fischler gegenüber tirol.ORF.at. Gegen 5.30 Uhr seien die 78 Männer von Feuerwehr, Bergrettung und Rettung vom Berg abgezogen und mit einem Frühstück versorgt worden. Kurz nach 9.00 Uhr gab es das offizielle „Brand aus“. Seit Donnerstag hielt der Waldbrand hunderte Einsatzleute in Schach.
Pumpen müssen abtransportiert werden
Der Fokus sei jetzt auf das Aufräumen gerichtet. Derzeit befänden sich noch rund 15 Wasserpumpen und kilometerlange Schläuche im Gelände, vor allem die Pumpen müssten jetzt ins Tal geschafft werden. Sollte ein Erkundungsflug zur Beurteilung der Lage aus der Luft Sonntagvormittag wegen schlechten Wetters nicht möglich sein, werde man mit Fahrzeugen bis zum unteren Rand des Feuers fahren und zu Fuß weiter ins Gelände gehen, um das Ausmaß an Durchnässung zu beurteilen.
Schnee im Gelände behindere die Arbeiten nicht, sagte Fischler, für ein endgültiges „Brand aus“ – und die Löschung aller bis zu 50 Zentimeter tief liegenden Glutnester – werde grundsätzlich „sehr, sehr viel Wasser“ benötigt und die Beurteilung einer so großen Fläche sei nicht einfach.
Aus einiger Entfernung wurde der Berg schon vor Einsetzen der Niederschläge überwacht. Benützt wurden dafür Infrarotkameras und Nachtsichtgeräte, die Wärmepunkte trotz Dunkelheit anzeigen.
