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Tirol: Massiver Einsatz von Hubschraubern soll Waldbrand über Absam stoppen

Absam (Nö): Seit Donnerstag kämpfen Feuerwehrleute gegen den Waldbrand im Halltal. In der Nacht auf Freitag, 21. März 2014, wurden große Wassermengen auf den Berg geschafft. Unter Kontrolle sind die Feuer noch nicht.

Rund 150 Feuerwehrleute haben auch in der Nacht gegen das Flammenmeer gekämpft, das sich seit Donnerstagvormittag über den Hochmadkopf oberhalb von Absam wälzt. Eine weggeworfene Zigarette hatte den Waldbrand kurz nach 10 Uhr vormittags ausgelöst. Im wahrsten Sinne in Windeseile breiteten sich die Flammen aus. Intensive Löscharbeiten wurden eingeleitet, heute gehen sie weiter. Von Kontrolle über die Brände könne noch keine Rede sein, berichtet der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Absam, Bernhard Fischler am Freitagmorgen.

Vor allem in der Zeit zwischen 22 Uhr und 4 Uhr habe man aufgrund des starken Windes mit einem Ausbreiten des Feuers zu kämpfen gehabt, berichtete die Feuerwehr. Die Lage sei „äußerst kritisch“ gewesen. Die Feuer hätten sich lediglich ein kleinwenig beruhigt, da der Wind in der Nacht nachgelassen habe.

Auch einen „kleinen Erfolg“ können die Florianijünger in der Nacht erringen: Eine Vereinshütte, die von beiden Seiten durch Flammen bedroht worden sei, habe man „durch massive Manpower“ retten können. „Es ist uns gelungen, die Flammen abzudrängen“, freut sich Kommandant Fischler am Freitagmorgen.

Seit Anbruch des Tages gehen die Löscharbeiten mit Luftunterstützung weiter: Fischler berichtet von einem geplanten „massiven Hubschraubereinsatz“. Sechs Maschinen hätten ihre Unterstützung zugesagt. „Wir werden versuchen, weitere Maschinen zu bekommen“, schildert der Kommandant. Außerdem werde man die Brände „von unten nach oben“ löschen.


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Vermutlich 50 Hektar betroffen: Wieviel Waldfläche genau vom Feuer betroffen ist, kann Fischler noch nicht einschätzen, erst stünden die Löscharbeiten im Vordergrund. Wie lange der Brandeinsatz andauern werden, ist noch nicht absehbar. „Der Boden ist sehr trocken und die Löscharbeiten sind sehr sehr schwierig. Wir warten auf Regen, das ist das einzige, was uns derzeit helfen kann.“

Inzwischen wird von einer Brandfläche von rund 50 Hektar ausgegangen. Das betroffene Gebiet reiche von rund 1.500 bis etwa 900 Meter Seehöhe. Seit Freitagfrüh habe sich der Brand nicht mehr vergrößert, eine an der Untergrenze liegende Forststraße habe „gehalten“ werden können, hieß es. Eine Gefährdung des Siedlungsgebiets bestehe nicht.

Am Freitag werde nun auch die Mannschaft ausgetauscht, die teilweise die ganze Nacht mit den Löscharbeiten beschäftigt war.

Tiroler Tageszeitung (mit Video)

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