Technisch

Nö: Feuerwehrmann bei Sturmeinsatz verletzt

Kottingbrunn (Nö): Viel zu tun gab es für die Mitglieder der Feuerwehr Kottingbrunn am angekündigten Sturmwochenende um den 16. März 2014.

War am 15. März 2014 nur eine Intervention wegen eines umzustürzenden Baumes notwendig, überschlugen sich die Ereignisse am 16. März. Die Einsatzmannschaften starteten ihren Einsatztag um 9.30 Uhr mit einer losgerissenen Blechverkleidung an einer Plakatwand auf der Flugfeldstraße. Dies war für einige unserer Mitglieder auch bis in die Abendstunden der einzige Zeitpunkt wo sie das Feuerwehrhaus zu Gesicht bekamen. Viele Kleineinsätze aufgrund loser Blechteile, herabhängender Äste, umgestürzter Bäume und ausgerissener Laternen galt es bis in die Abendstunden abzuarbeiten. Jedoch waren auch drei zeitintensive größere Einsätze abzuwickeln.

Erwähnenswert ist hierbei ein abgedecktes etwa 120m² großes Bitumendach auf der Flugfeldstraße das zur Gänze vom Dach gerissen wurde und beim herabstürzen ein Fahrzeug komplett unter sich begrub, sowie zwei weitere schwer beschädigte. Eine weiterer zeitintensiver Einsatz ereignete sich am Hauptgebäude des Wasserschlosses, hier wurden Dachziegel abgedeckt und stürzten auf den darunter liegenden Wintergarten eines Restaurants. Mit Unterstützung der Gemeindebauhofmitarbeiter konnte hier die Dacheindeckung soweit wieder gerichtet werden, um eine Verschlimmerung der Situation oder gar ein komplettes Abdecken des Dachstuhles zu verhindern.

Als dritten größeren Einsatz kann die Sicherung einer Lüftungsanlage bei einem Gewerbebetrieb genannt werden. Hier wurde mit der Unterstützung der Drehleiter aus Bad Vöslau mittels Spanngurten und Leinen die Lüftung auf das Dach zurückgesichert und ein Abstürzen auf den darunter liegenden Parkplatz verhindert.

Bei einem der Kleineinsätze kam es leider zu einem Unfall eines Kameraden, dieser stürzte mitsamt der Leiter nach einer heftigen Windböe zu Boden und verletzte sich momentan noch unbestimmten Grades im Bereich der Hand und des Fußes. Die Nacht im Krankenhaus blieb ihm leider nicht erspart ehe am darauffolgenden Tag die weitere Vorgehensweise bezüglich Therapie und Genesung bekanntgegeben wird.

In Summe stand die Feuerwehr Kottingbrunn an diesem Wochenende mit insgesamt 29 Mitgliedern und sechs Fahrzeugen bei 32 Schadenstellen im eigenen Einsatzbereich, sowie einem überörtlichen Ereignis im Einsatz. Alleine auf den 16.03.2014 entfallen 30 Interventionen und stellten so eine dementsprechende Herausforderung für die Mannschaft der Feuerwehr Kottingbrunn dar.

Bis auf die Unterstützung der Drehleiter aus Bad Vöslau konnten allerdings sämtliche Einsätze durch unsere eigenen Einsatzkräfte abgearbeitet werden. Wir wünschen an dieser Stelle unserem verletzten Kameraden noch alles Gute und eine baldige Genesung und bedanken uns bei den Rettungsteams des Roten Kreuzes für die rasche Unterstützung bei der Verletztenversorgung, der unterstützenden Feuerwehr Bad Vöslau für die gewohnt gute Zusammenarbeit. Auch den Disponenten der Bezirksalarmzentrale ein herzlicher Dank für die unproblematische Weiterleitung und Koordinierung der Schadenstellen.

http://www.feuerwehr-kottingbrunn.at/

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