Deutschland: Ausfließender Kraftstoff bei Kfz-Brand macht Schaumeinsatz nötig
Altenholz (Deutschland): Am Dienstag, den 18. Februar 2014, wurde die Feuerwehr Altenholz gegen 14:40 Uhr zu einem Fahrzeugbrand alarmiert. Aus ungeklärter Ursache brannte im Ortsteil Klausdorf der Kleintransporter eines Handwerksbetriebes.

Durch die starke Rauchentwicklung war die Einsatzstelle bereits auf der Anfahrt zum Einsatzort durch eine Rauchsäule sichtbar. Der in der Rönkoppel abgestellte Kleintransporter brannte bei Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges bereits in voller Ausdehnung. Sofort wurde die Brandbekämpfung zunächst mit Wasser und im weiteren Verlauf mit Löschschaum eingeleitet. Eine zunächst angenommene Vermutung, es könnte die Gefahr des Flammenüberschlages auf ein angrenzendes Carport bestehen, bestätigte sich nicht. Auch waren bei diesem Einsatz zu keinem Zeitpunkt Personen in Gefahr. Auf Grund der starken Rauchentwicklung konnten Arbeiten in direkter Nähe des Fahrzeuges allerdings nur unter Einsatz von umluftunabhängigen Atemschutzgeräten durchgeführt werden.

Zur Brandbekämpfung und Kontrolle der Löscherfolge mittels der Wärmebildkamera wurden so im Einsatzverlauf sechs Atemschutzgeräteträger eingesetzt. Eine Besonderheit stellte bei diesem Einsatz der vermutlich in Mitleidenschaft gezogene und leckgeschlagene Kraftstofftank dar. Unter dem Fahrzeug flammte es so immer wieder auf. Durch den gezielten Einsatz von Löschschaum konnten die brennenden Stoffe mit einer luftundurchlässigen Schaumdecke überzogen und das Feuer somit erstickt werden.
Nachdem auch der ausgebrannte Fahrgastraum der Doppelkabine ausgeschäumt worden war und ein erneutes Inbrandgeraten ausgeschlossen werden konnte, rückte die Feuerwehr Altenholz nach rund 1,5 Stunden Einsatzdauer wieder ein.

Verstärkung durch Zweitmitglieder
Zum Einsatz kamen zwei Löschfahrzeuge und ein Einsatzleitwagen mit insgesamt 17 Einsatzkräften. Auf beiden Löschfahrzeugen konnte die Besatzung durch jeweils ein Zweitmitglied, also ein Mitglied anderer Feuerwehren – in diesem Fall aus Norby und Schönberg – ergänzt werden. Ein rasches Ausrücken war so auch zu dieser Tageszeit mit ausreichendem und qualifiziertem Personal sichergestellt. Die Straße Rönkoppel musste für die Dauer der Löscharbeiten kurzfristig gesperrt werden.
