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Vbg: Etliche Feuerwehreinsätze wegen Föhnsturm

Vorarlberg: Der Föhnsturm an Heiligabend und in der Nacht auf den 25. Dezember 2013 hat in Vorarlberg zu etlichen Einsätzen der Feuerwehren geführt.

Rund 16 Mal mussten die Einsatzkräfte ausrücken, um umgestürzte Bäume, heruntergefallene Äste oder umgefallene Plakatwände von den Straßen zu räumen. In Gaschurn kam es kurz zu einem Stromausfall im ganzen Dorf, der ungefähr eine Viertelstunde dauerte. Der Föhn entwurzelte gegen 23.00 Uhr im Ortsteil Loch einen Baum. Er fiel auf eine Hochspannungsleitung mit 20.000 Volt und beschädigte diese. In der gesamten Ortschaft fiel deshalb der Strom aus. Techniker der Vorarlberger Illwerke erdeten die Hochspannungsleitung, danach konnte der Strom wieder eingeschaltet werden. Die Feuerwehr Partenen war mit 25 Mann für Absicherungsarbeiten im Einsatz. Personen waren nicht gefährdet.

Orkanartige Spitzen in Brand
Alles in allem sei man bis jetzt aber glimpflich davon gekommen: Es wurde niemand verletzt, und der Sachschaden halte sich nach derzeitgem Informationenstand in Grenzen, heißt es bei der Rettungs- und Feuerwehrleitestelle in Feldkirch. Bis 7.00 Uhr waren bei der RFL 32 Schadensmeldungen aus allen Landesteilen eingegangen, bis 9.00 Uhr bereits weitere 14.

Die Straßen von Bizau nach Schnepfau und von Götzis nach Meschach waren Mittwochfrüh wegen umgestürzter Bäume gesperrt. In Brand erreichte der Föhn orkanartige Spitzen mit über 120 km/h.

Warnung an Tourengeher
Die Lawinengefahr in Vorarlberg blieb für den 1. Weihnachtsfeiertag vorerst auf Stufe 2 – in höheren Lagen stellenweise erheblich, sonst überwiegend mäßig. Der Föhn mit Orkanböen sollte bis zum Nachmittag nachlassen, Tourengehern wird jedoch weiterhin höchste Vorsicht angeraten. Durch die Schneeverfrachtungen entstehen oberhalb von 2.000 m störanfällige Tiefschneepakete, die schon bei geringer Zusatzbelastung als Lawinen abgehen können.

http://www.orf.at

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