Ktn: Schwieriger Brandeinsatz in Lendorf
Lendorf (Ktn): In Lendorf bei Spittal an der Drau ist in der Nacht auf Sonntag, 8. Dezember 2013, ein Brand ausgebrochen. Das Wirtschaftsgebäude eines 27 Jahre alten Landwirtes stand in Flammen. Die Löscharbeiten waren schwierig, kurz nach dem Einsatz brach außerdem die Hauptwasserleistung der Gemeinde.
Das Feuer loderte nur zwei bis drei Meter entfernt von weiteren Gebäuden, die Gefahr dass der Brand um sich greift, war also groß. Einsatzleiter und Bezirksfeuerwehrkommandant Johann Zmölnig: „Wir haben versucht, das Feuer mit einem sehr massiven Angriff zwischen Haus und Nebengebäude zu stoppen, was uns Gott sei Dank gelungen ist. Einen zweiten, wirklich massiven Angriff gab es zwischen dem Wirtschaftsgebäude und einem Nebengebäude. Unter schwerem Atemschutz war es möglich, eine Brandausbreitung zu verhindern.“
Wasserleitung gebrochen:
Eine weitere Schwierigkeit, sich sich im Laufe des Einsatzes ergab, war, dass die Hauptwasserleitung der Gemeinde Lendorf unmittelbar nach dem Hochbehälter brach. Zmölnig: „Die Einsatztätigkeiten waren zum diesem Zeitpunkt allerdings soweit abgeschlossen, dass es keine Auswirkungen auf die Brandbekämpfung gab.“ Zusätzliches Erschwernis für die 124 im Einsatz stehenden Feuerwehrleute: Neben dem Wohnhaus hatte sich durch das Löschwasser auf der asphaltierten Straße eine dicke Eisdecke gebildet.
Brandursache gestgestellt
Ausgelöst wurde der Brand durch ein Ofenrohr in einer Holzwand. Menschen oder Tiere kamen nicht zu Schaden. Der Sachschaden dürfte beträchtlich sein, die genaue Höhe ist aber noch unbekannt.
