Deutschland: Kohlenmonoxidvergiftung nach Defekt einer Gastherme
Düsseldorf (Deutschland): Eine defekte Gasetagentherme war zu am Nachmittag des 29. November 2013 Ursache für eine Kohlenmonoxidvergiftung einer 85-jährigen Bewohnerin. Die beiden Männer des Rettungswagens kamen vorsorglich ins Krankenhaus.
Die Schwester fand die alte Dame bewusstseingetrübt in der Wohnung und alarmierte daraufhin den Rettungsdienst. Beim Betreten der Wohnung schlug sofort der Kohlenmonoxidwarner der Rettungswagenbesatzung Alarm, woraufhin sie sofort die Wohnung verließen und Unterstützung anforderten. Der Atemschutztrupp der Feuerwache Münsterstraße eilte nach dem Eintreffen sofort zur Wohnung und rettete die verletzte Frau.
Die gemessenen Werte die der Notarzt bei der Bewohnerin feststellte, machten einen sofortigen Transport zur Druckkammer und eine Sauerstofftherapie notwendig. Die beiden Rettungsassistenten wurden vorsorglich ebenfalls ins Krankenhaus transportiert. Die Einsatzkräfte schalteten die Gasttherme ab und lüfteten die Wohnung. Mit speziellen Messgeräten der Feuerwehr und der Stadtwerke, konnte in der Wohnung im 1. Obergeschoss eine erhöhte Konzentration des geruchlosen und unsichtbaren Gas festgestellt werden. Alle weiteren Wohnungen wurden ebenfalls kontrolliert und die COKonzentration im Gebäude mit Hochleistungslüftern herabgesetzt.
Die Bewohner konnten anschließend ihre Wohnungen wieder aufsuchen. Der hinzugezogene Bezirksschornsteinfeger kontrollierte die Gastherme und stellte einen Defekt im Abgassystem fest. Der Einsatz war nach ca. einer Stunde beendet.
