Deutschland: Nachlöscharbeiten und weiterer Großbrand in Hamburg
Hamburg (Deutschland): Der Großbrand in Hamburg bzw. die Nachlöscharbeiten beschäftigte die Feuerwehr auch am 19. November 2013 weiterhin. Für die weitere Brandbekämpfung musste eine Öffnung in einer Fassade geschaffen werden, …
… dieses wurde durch ein beauftragtes Abrissunternehmen durchgeführt. Aufgrund der akuten Einsturzgefahr konnte die Halle nicht betreten werden, die Brandbekämpfung wurde mit einem Wasserwerfer vorgenommen. Da ein Schaumeinsatz nicht mehr erforderlich war, wurde das Kräfteaufgebot langsam ausgedünnt. Für die restlichen Nachlöscharbeiten verblieben ein Löschfahrzeug mit Zugführer und eine Freiwillige Feuerwehr vor Ort. Die Einsatzstelle wurde um 22:50 Uhr an einen privaten Sicherheitsdienst übergeben, und wurde um 00:40 nochmals von der Feuerwehr kontrolliert. Gegen 03:00 Uhr meldete der Sicherheitsdienst eine leichte Rauchentwicklung. Restliche Glutnester wurden daraufhin mit einem C-Rohr abgelöscht.
Dachgeschoßbrand: Um 21.09 Uhr dann Einsatz für die Wache Sasel in Gussau: An der Einsatzstelle kam es zu einem Feuer im Dachgeschoß eines Einfamilienhauses. Es wurde zuerst mit drei CRohren bekämpft. Das Feuer breitete sich in die Zwischendecke und beidseitig in die Dachkonstruktion aus, so dass der Einsatzleiter auf FEU 2 erhöhte. Das mit Efeu bewachsene Dach musste über zwei Drehleitern und im Innenangriff umfassend und aufwendig aufgenommen werden. Es wurden insgesamt sechs C-Rohre, davon zwei über Drehleiter, eingesetzt. Ein Kollege zog sich bei den Löscharbeiten eine leichte Schulterverletzung zu.
