D: Gewitter sorgte für eine lange Nacht bei der Feuerwehr
Düsseldorf (D): Am 22. Oktober 2013 zog an 22.39 Uhr ein Gewitter über Düsseldorf und sorgte bis 3.00 Uhr Früh für Einsätze für die Berufsfeuerwehr.
Obwohl der Regen mit voller Wucht auf Düsseldorf herab prasselte, mussten die Wehrleute nur einen Keller leer pumpen, der vollgelaufen war. Die heftigen Sturmböen hatten es allerdings in sich: Bäume entwurzelten oder dicke Äste brachen ab und versperrten oder behinderten den Verkehr auch für Fußgänger.
Die erste Meldung kam um 22.39 Uhr vom Kennedydamm. Dort war ein 25 Meter langer, dicker Ast abgebrochen und auf die Fahrbahn gekracht. Nur fünf Minuten später kippte ein Baum auf der Einbrunger Straße um. Auch von der Münchener Straße ging um 22.50 Uhr ein Notruf auf der Leitstelle der Feuerwehr ein. Ein dicker Ast behinderte den Verkehr – der wurde schnell kleingesägt und beiseite geräumt. In Wittlaer kam es zu gleich drei Schadenmeldungen von verschiedenen Stellen am Wasserwerksweg. Zwei Bäume fielen dort um, einer davon auf einen geparkten Personenwagen.
Die Rheinbahn meldete ebenfalls einen Schaden auf der Strecke der U 79 in Höhe „Am Froschenteich“. Ein Ast fiel auf die Oberleitung und anschließend auf das Dach der durchfahrenden Straßenbahn. Am Haltepunkt entfernte die Feuerwehr den Ast. An einem Kamin eines Mehrfamilienhauses in der Dreifaltigkeitsstraße lösten die Windkräfte Verkleidungsbleche und Dachteile. Über eine Drehleiter gelangten die Feuerwehrmänner an den Schlot und beseitigten die Gefahr für Hausbewohner und andere Passanten. Im Stadtteil Himmelgeist waren gleich drei Bäume vom Sturm entwurzelt worden. Zwei davon auf öffentlichem Grundstück, die zersägt und weg geräumt wurden. Einer befand sich auf einem Privatgelände. Da keine Gefahr mehr von diesem Baum ausging, muss der Hausherr sich selber um die Beseitigung kümmern. Am Schleizer Weg in Gerresheim blockierten mehrere dicke Äste den Verkehr. Auch dort kam die Motorkettensäge der Feuerwehr zum Einsatz.
Der letzte Einsatz war in der Ulanenstraße. Ein abgebrochener Ast wackelte vom Wind hin und her gerissen in der Baumkrone. Zu groß die Gefahr, dass dieser auf die Straße fallen könnte. Die Feuerwehrleute entfernten den Ast und legten ihn auf dem Gehweg ab. Mitarbeiter vom Gartenamt waren heute tagsüber damit beschäftigt, die Überreste zu beseitigen und die betroffenen Bäume zu begutachten.
