Deutschland: Problemlose Entschärfung einer 500-Pfund-Bombe in Hamburg
Hamburg (Deutschland): Bei Bauarbeiten wurde am Nachmittag des 16. Oktober 2013 auf einer Baustelle in Hamburg ein Kampfmittel aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Nach Erkundung des Kampfmittelräumdienstes handelte es sich um eine amerikanische 500-Pfund Sprengbombe, welche mit dem Zünder nach oben liegend gefunden wurde.
Die Bombe hatte zwei mechanische Zünder. Der Evakuierungsradius wurde vom Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr auf 300m festgelegt, der Warnradius auf 600m. Nach einer Lageeinschätzung des Kampfmittelräumdienstes war es möglich, die Entschärfung aufgrund der Verkehrssituatuion in den Abendstunden vorzunehmen. Daher wurde die Entschärfung für um 19:00 Uhr terminiert. Größere Evakuierungsmaßnahmen waren nicht erforderlich, da es im Warnradius keine Wohnbebauung gab.
Betroffen von den Maßnahmen waren insbesondere: Autoverkehr: A 255 – Neue Elbbrücken, S-Bahn: Elbbrücken, Fernbahn: Elbbrücken.
Die Entschärfung verlief ohne Probleme, wurde um 20:17 Uhr begonnen und um 21:17 Uhr erfolgreich beendet. Im Anschluss konnten alle Sperrungen zügig wieder aufgehoben werden.
