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Deutschland: 85-Jähriger bei Wohnungsbrand in Stade getötet

Stade (Deutschland): Am frühen Nachmittag des 16. Oktober 2013 wurde der Feuerwehr und der Polizei gegen 14:30 Uhr ein Feuer in einer Wohnung einer Wohnanlage mit betreutem Wohnen in der Straße Salztorcontrescarpe in Stade gemeldet.

Bewohner und Besucher in dem Mehrfamilienhaus waren durch Rauchmelder in den Nachbarwohnungen auf das Feuer aufmerksam gemacht worden und hatten den Notruf gewählt. Mit Hilfe von Passanten und den zuerst am Brandort eintreffenden Polizeibeamten konnten sich dann 10 Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Gebäude in Sicherheit bringen. Sie blieben unverletzt, kamen mit dem Schrecken davon, wurden zunächst bei Nachbarn untergebracht und vom Rettungsdienst betreut.

Insgesamt rückten fünf Rettungswagen sowie der Stader Notarzt und die Organisationsleiter Rettungsdienst zusammen mit den beiden Zügen der Stader Feuerwehr am Brandort an. Insgesamt waren so ca. 70 Einsatzkräfte an der Brandstelle im Einsatz. Unter schwerem Atemschutz drangen die Feuerwehrleute in die völlig verqualmte Wohnung im ersten Obergeschoss des Hauses ein und fanden den 85-jährigen Bewohner dort leblos vor. Nachdem das Feuer, das offenbar im Küchenbereich ausgebrochen war, schnell gelöscht werden konnte, versuchten der Notarzt und die Rettungswagenbesatzungen noch den alten Herrn zu reanimieren, konnten ihn aber schließlich nicht mehr retten.

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Brandausbreitung in der Wohnung und im weiteren Haus verhindert werden. Das Gebäude wurde anschließend durch die Feuerwehr gründlich gelüftet.
Die geretteten Bewohner wurden teilweise von ihren Verwandten abgeholt, sie müssen die kommende Nacht wohl anderweitig untergebracht werden, bis sie wieder in ihre Wohnungen zurück können. Mitarbeiter des Ordnungsamts der Stadt Stade machten sich vor Ort einen Überblick über die Geschehnisse und kümmerten sich um die weiteren erforderlichen Maßnahmen. Die vom Feuer betroffene Wohnung ist derzeit unbewohnbar, der Schaden wird auf über 10.000 Euro geschätzt.

Aussagen zur genauen Brandursache können zur Zeit noch nicht gemacht werden, die Ermittlungen der Brandexperten der Stader Polizeiinspektion werden in den nächsten Tagen da wohl Ergebnisse bringen.

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