Übungen

Stmk: Großübung bei den Ausseer Feuerwehren

Altaussee (Stmk): Wiederum Einsatz für alle Ausseer Feuerwehren – diesmal aber ein Geplanter, bei einer groß angelegten Übung im Rahmen des Abschnittstages. Als veranstaltende Feuerwehr war diesmal das junge Kommando (HBI Christian Fischer, OBI Helmut Haidvogl) der FF Altaussee gefordert.

Nach der Meldung an Bezirksfeuerwehrkommandant-Stv- Brandrat Heinz Hartl erfolgte die vorgeschriebene Fußdienstübung sowie eine Löschangriffsübung einer Löschgruppe der FF Altaussee. Anschließend wurden die Delegierten in den Ablauf der Großübung eingewiesen und ersucht, auf Grund der Komplexheit dieser Übung auch auf deren richtigen Ausführung zu achten.

Nach der Sirenen-Alarmierung der FF Altaussee wurde vom Florian Liezen mitgeteilt, dass im Generationenhaus Altaussee eine Person abgängig gemeldet wurde. Um den widrigen Wetterbedingungen (feuchtes Wetter, 4 Grad, Schneebedeckte Felder) zu entgegnen und um das enge Zeitfenster bis zur Dunkelheit optimal nutzen zu können, forderte die Einsatzleitung sofort weitere Feuerwehren zur Unterstützung an. (Um für alle Feuerwehren einen Einsatzerfolg zu erzielen wurde jeweils für einen Einsatzabschnitt eine verletzte Person „versteckt“.)

Bereits vor der Anfahrt mussten sich die ausrückenden Feuerwehren bei der Einsatzleitung melden und konnten so den Einsatzauftrag entgegen nehmen. Es war ein neuartiger Versuch, eine Suchaktion entgegen der bekannten Vorgehensweise, wie Treffpunkt an einem Ort um von dort dann die schematische Suche zu beginnen. Man teilte die Feuerwehren bereits vorher gewissen Gebieten zu, um hier die Zeit so gering als möglich zu halten. So waren alle neuen Feuerwehren des Ausseerlandes sowie die zu Hilfe gerufene Bergrettung mit insgesamt 122 Mann und 24 Fahrzeugen innerhalb kürzester Zeit im Einsatz und auf der Suche nach der Person.

Da mittlerweile auch die Nacht hereingebrochen war, wurde bei dieser Übung auch der Ausrüstungsstand an Beleuchtungsgeräten – von der Taschen bzw. Helmlampe zu den großen Suchscheinwerfern überprüft. So nach und nach wurden dann die ersten Sucherfolge verzeichnet, verletzte Personen gefunden, entsprechend (Wärmedecken, Erste Hilfe) erstversorgt und zum Rüsthaus Altaussee gebracht. Auch schwierige Bergungen waren durchzuführen, z. B. aus dem Uferbereich der Traun oder des Altausseer-Sees wo sogar mit Booten gesucht wurde.

Nach dem Auffinden aller gesuchten Personen wurden die Suchmannschaften zur Versorgung auch der Aufbau einer Versorgung für die Einsatzkräfte war ein Übungspunkt) in das Rüsthaus Altaussee berufen. Bei der anschließenden Übungsbesprechung zeigten sich der BezKdt.-Stv. Hartl, ABI Fischer, Frau Bunderat Köberl, Herr Bürgermeister Pichler und der Sicherheitsbeauftragte des Generationenhaus Bergler beeindruckt von dieser Übung, welche ja auf einem tatsächlichen Einsatz aufgebaut war, dankten den ausgerückten Kräften für ihre Zeit und ihre Engagement, und den Verantwortlichen der FF Altaussee für die Idee und Organisation.

Diese Übung wird nun in einem Einsatzplan für etwaige Ernstfälle umgebaut und steht dann auch für andere Einsätze ähnlicher Art zu Verfügung. Dies ist dann der Garant für einen schnellen, effizienten und vielleicht sogar lebensrettenden Einsatz bei abgängigen Personen.

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