Oö: Feuerwehr, Polizei und Rettung suchen gemeinsam den Unfallort
Mettmach (Oö): In der Nacht des 7. Oktober 10.2013 meldete ein Anrufer über den Feuerwehrnotruf 122 an die Landeswarnzentrale Oberösterreich, dass er mit seinem Pkw gegen einen Baum gekracht ist.
Er habe schwerere Verletzungen, wisse nicht genau wo er sei und könne sich aus eigener Kraft nicht aus seinem Fahrzeug befreien. So die Angaben des verunfallten Pkw-Lenkers.
Ungefähre Ortung mit Handypeilung: Auf Grund dieser Tatsache wurde sofort eine Handypeilung über die Landespolizeidirektion veranlasst, um den Standort des Verunfallten einzugrenzen. Diese Peilung ergab, dass sich der Verunfallte im Umkreis der Gemeinde Mettmach befinden müsse.
Heulende Sirenen zur Entfernungseinschätzung: Daraufhin wurde eine großflächige Alarmierung von insgesamt acht im Umkreis von Mettmach befindlichen Feuerwehren, dem Roten Kreuz und der Polizei veranlasst. Glücklicherweise konnte das Notrufgespräch aufrecht erhalten werden. Letztlich war die Wahrnehmung der ausgelösten Sirenen durch das Unfallopfer ein maßgeblicher Faktor um die Einsatzkräfte an ihn heranzuführen.
In enger Zusammenarbeit zwischen Landeswarnzentrale, Bezirkswarnstelle Ried im Innkreis, Leitstelle Rotes Kreuz, Leitstelle Polizei und Einsatzkräften vor Ort konnte der Verunfallte gegen 3 Uhr in seinem Wrack nahe des Badesee Wildenau aufgefunden und anschließend befreit werden.
