Wien: 25-Jähriger versenkt Opas Auto in der Donau
Wien: Ein 25-Jähriger hat in der Nacht auf Donnerstag, 26. September 2013, das Auto seines Großvaters in der Donau versenkt. Er meldete den Unfall erst am Vormittag der Polizei, während ein Großaufgebot an Rettungskräften nach Verletzten suchte.
Donnerstagfrüh entdeckte die Besatzung eines Motortankschiffes einen Wagen, der im Entlastungsgerinne der Donau trieb, und verständigte sofort die Polizei. Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Rettung und der Polizei suchten nach Verletzten. Sie wurden dabei von einem Hubschrauber und von Beamten der Schifffahrtspolizei unterstützt.

Suchaktion dauerte mehrere Stunden: Die Suchaktion dauerte mehrere Stunden, weil an der Adresse des Autobesitzers niemand angetroffen wurde. Zeitgleich, etwa gegen 10.00 Uhr am Donnerstag, zeigte ein 25-Jähriger bei der Polizei in Simmering einen Autodiebstahl an. Es stellte sich heraus, dass es sich dabei um den 25-jährigen Enkel des Autoinhabers handelte.
Zunächst sagte der Mann, der Wagen sei gestohlen worden. Erst bei einer zweiten Einvernahme am Nachmittag gab er zu, dass er das Auto selbst in die Donau gelenkt hatte. „Ich schäme mich dafür“, sagte er den Ermittlern. Er könne sich nicht an den Unfallhergang erinnern und sei in Panik geraten, als er in die Donau stürzte. Daher habe er den Vorfall erst am nächsten Tag angezeigt. Der Mann handelte laut Polizei ohne Vorsatz, das Verhältnis zu seinem Großvater sei normal.
Den Wagen habe er vom Opa schon vor langer Zeit zur Verfügung gestellt bekommen. Vor der Enttäuschung des Großvaters habe er sich gefürchtet. Der Mann, der übrigens einen Führerschein besitzt, wurde wegen der „Vortäuschung einer gerichtlich strafbaren Handlung“ angezeigt.
