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Stmk: Feuerwehr-Schwimmhalle in Lebring nun für Schüler

Lebring (Stmk): Die sanierte Feuerwehr-Schwimmhalle in Lebring steht nun auch als Schwimmhalle für öffentliche Schulen zur Verfügung. Damit müssen Schüler aus der Region nicht mehr auspendeln, um ihre Schwimmstunden abzuhalten.

Ursprünglich sollte die 40 Jahre alte und baufällige Feuerwehr-Schwimmhalle in Lebring dem Erdboden gleich gemacht werden, sagt Iron-Man-Profi Markus Strini, der dort über längere Zeit trainiert hat: „Über den Landesbrandkommandanten Albert Kern habe ich dann erfahren, dass eigentlich die Auslastung der Halle so gering ist, dass es sich nicht mehr rentiert. Ich habe das sehr schade gefunden, weil es in dieser Region dringendst einer Schwimmhalle bedarf“.

Einzige Schwimmhalle in der Region: Laut Strini ist die Feuerwehr-Schwimmschule in Lebring die einzige Schwimmhalle der Region, in der Schulschwimmunterricht überhaupt möglich ist. Er habe deshalb alles daran gesetzt, die Halle zu revitalisieren und Schulen für die Schwimmstunden dort zu gewinnen.

Verpflichtender Schwimmunterricht nun möglich: Strini sagt, dass der Schwimmunterricht laut Lehrplan eigentlich verpflichtend, bisher aber einfach nicht umsetzbar gewesen sei – daher seien die Schulen von der neuen Lösung auch hellauf begeistert gewesen.
In den letzten Monaten wurde die Schwimmhalle komplett saniert und umgestaltet. Für die Feuerwehrtaucher-Ausbildung ist ein fünf Meter tiefer Beckenteil notwendig – dieser kann jetzt vollautomatisch vom restlichen Becken abgetrennt werden.

Sanierung kostete 600.000 Euro: Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf rund 600.000 Euro, diese wurden von der öffentlichen Hand finanziert. Für die Erhaltung der Schwimmhalle ist künftig die Feuerwehr zuständig, sagt Ausbildungsleiter Josef Plank: „Die Bädertechnik, die Wasserqualität und die Aufbereitung wird seitens der Feuerwehrschule gemacht, ebenso die Administration, die Organisation und die Zeiteinteilung.“ In die Schwimmhalle einmieten könne sich jeder, so Plank – zwei Stunden kosten zur Zeit 50 Euro, doch die meisten Abende seien bereits ausgebucht.

ORF Steiermark

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