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Deutschland: Strohlager in Asselermoor abgebrannt

Asselermoor (Deutschland): Am späten Nachmittag des 17. September 2013 wurde der Feuerwehr und der Polizei gegen 16:40 Uhr der Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes auf einem Hof in Asselermoor gemeldet. Der 47-jährige Eigentümer des Betriebes …

… war auf seinem Hofgelände auf dem Weg zu seinem Tieren auf der Weide als er Qualm aus einem ca. 20 x 30 m großen, überdachten Heu- und Strohlager dringen sah. Er hatte dann noch versucht mit einem Traktor das Heu auseinanderzureißen, musste das dann aber abbrechen und die Feuerwehr alarmieren.

Die Ortswehren Asselermoor, Assel, Drochtersen, Drochtersener Moor, Bützfleth und Bützflether Moor wurden alarmiert und rückten mit ca. 70 Feuerwehrleuten am Brandort an. Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen brannte das Heu- und Strohlager bereits in voller Ausdehnung. Für die Wasserversorgung der Brandbekämpfung mussten die Feuerwehrleute eine mehrere hundert Meter lange Schlauchleitung von der Kreisstraße bis zur Brandstelle verlegen.

Teilweise unter schwerem Atemschutz wurden die Löscharbeiten vorgenommen. Um aber alle Glutnester aus dem schwelenden Stroh endgültig ablöschen zu können, wurde ein Bagger angefordert, um dieses auseinanderzuziehen. Die Löscharbeiten dürften sich deshalb bis in die späten Abendstunden hinziehen. Verletzt wurde bei den Feuer niemand, der vorsorglich mit alarmierte Rettungsdienst und die DRK Bereitschaft Drochtersen brauchten nicht eingreifen. Auch die Rinder, Kühe und Jungtiere ließen sich von dem Trubel auf dem Hof kaum beeindrucken und kümmerten sich kaum um die Einsatzkräfte und Einsatzfahrzeuge. Für sie bestand zu keiner Zeit eine Gefahr.

Die Tatortermittler der Polizeiinspektion Stade sowie die Beamten der Drochtersener Polizeistation nahmen noch vor Ort die ersten Ermittlungen zur Brandursache auf, was genau das Feuer ausgelöst hat, steht zur Zeit aber noch nicht fest, da sind die Recherchen der Brandexperten des 1. Fachkommissariates der PI Stade abzuwarten, die in den nächsten Tagen anlaufen werden. Nach ersten Schätzungen von Eigentümer, Feuerwehr und Polizei dürfte sich der Schaden auf ca. 10.000 Euro belaufen.

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