Stmk: Phosphor-Wasserstoff entzündete sich im Labor der TU Graz

Graz (Stmk): Wenige Tage nach dem Brand im „Christian Doppler Labor“ ist es am 21. August 2013 zu einem neuerlichen Brandeinsatz der Berufsfeuerwehr Graz – diesmal im Institut für Anorganische Chemie der TU Graz – gekommen. Das TU-Gebäude mit ca. 100 anwesenden Personen musste evakuiert werden. Verletzt wurde niemand.
Die Grazer Berufsfeuerwehr wurde heute Vormittag (21. August 2013, 11.19 Uhr) zu einem Brand in das vorhin erwähnte Objekt in die Stremayrgasse im Bezirk Jakomini alarmiert. In einem Labor im Erdgeschoß kam es aufgrund eines technischen Gebrechens (vermutlich hat die Dichtung versagt) zu einem Gasflaschenbrand. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die mit Phosphor-Wasserstoff gefüllte Gasflasche bereits in Brand. Das Gas entzündete sich durch Luftberührung von selbst.

Die brennende Gasflasche wurde durch Feuerwehrmänner unter schwerem Atemschutz ins Freie transportiert und dort das ausströmende Gas unter Errichtung von Sprüh-Wasserwänden mit Hydroschildern kontrolliert abgebrannt. Eine Gefährdung der umliegenden Objekte durch das ausströmende Gas war durch diese Vorgehensweise nicht gegeben.

Die Berufsfeuerwehr Graz stand unter der Einsatzleitung von Einsatzdirektor Oberbrandrat Dipl.-HTL Ing. Karl Graßberger, MSc mit insgesamt 5 Fahrzeugen und 21 Mann im Einsatz. Neben der Berufsfeuerwehr Graz stand das ÖRK sowie die Polizei im Einsatz.

Einsatzleiter Graßberger: „Durch die rasche Entfernung der Gasflasche aus dem Gebäude konnte erheblicher Sach- und Personenschaden verhindert werden!“
