Brand

Deutschland: Rauchmelder detektiert brennenden Sicherungskasten

Düsseldorf (Deutschland): Ein Sicherungskasten brannte am frühen Freitagmorgen, 16. August 2013, in Lörick ab. Raumelder meldeten das Feuer. Verletzt wurde niemand.

Rauchmelder einer Brandmeldeanlage detektierten am frühen Freitagmorgen Qualm in einem Bürohaus. Die Anlage alarmierte daraufhin automatisch die Feuerwehr. Als der Löschzug aus Oberkassel an der Emanuel-Leutze-Straße eintraf konnten die Wehrmänner auf einer Anzeige die ausgelösten Rauchmelder erkennen. Ein spezieller Plan führte einen Angriffstrupp schnell zu dem Versorgungsschacht, wo das Feuer sein sollte. Dort angekommen sahen sie den Rauch, konnten aber keine Flammen sehen. Mit einer Wärmebildkamera suchten die Feuerwehrmänner den gesamten Schacht ab, fanden aber keinen Brand.

Ein Techniker stellte schließlich die Lüftungsanlage ab, während mehrere Einsatztrupps den sehr weitläufigen Komplex absuchten. Dabei handelt es sich um ein Bürohaus, welches über mehrere Ebenen und drei Häusern ging. Ein Feuer konnte dennoch nicht gefunden werden. Erst als die Klimaanlage wieder eingeschaltet wurde, konnten die Brandbekämpfer die Herkunft des Rauches ausfindig machen. In der vierten Etage brannte in einer Damentoilette ein Sicherungskasten. Die Klimaanlage saugte den Qualm an und verteilte ihn im Versorgungsschacht. Mangels Sauerstoff waren die Flammen weitestgehend gelöscht.

Mit einem Kleinlöschgerät wurden noch die restlichen Glutnester erstickt. Anschließend konnte der Raum gelüftet werden. Bei dem Feuer entstand ein Schaden von 5.000 Euro. Nach zwei Stunden war der Einsatz beendet.

Feuerwehr Duesseldorf

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