Stmk: Baumarkt-Halle mitten im Ortsgebiet von Bad Aussee in Vollbrand

Bad Aussee (Stmk): Ein Grossbrand fordert zur Zeit die Ausseer Feuerwehren. Kurz vor 03.30 Uhr ist am 15. August 2013 in einem Baumarkt in der Sießreithstraße ein Brand ausgebrochen.
Durch die Holzriegel-Bauweise des Gebäudes breitete sich der Brand rasch auf das gesamte Lager aus und das Gebäude stand somit bei Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand.

„Florian Steiermark“ alarmierte alle 10 Ausseer Feuerwehren, die mit insgesamt 25 Fahrzeugen und 180 Mann einen umfassenden Außenangriff vornehmen. Als Löschwasserbezugstelle dient die Kainischtraun und der darin mündende Ziegelbach in unmittelbarer Nähe des Brandobjektes. Nachdem das Lager nicht mehr gerettet werden konnte konzentrieren sich die Löscharbeiten auf das Verkaufs- und Bürogebäude.

Schadenshöhe und Ursache sind noch unbekannt; ein Ende der Löscharbeiten wird erst für frühestens Mittag erwartet. Verletzt wurde niemand, durch die großen Abstände zu weiteren Wohnobjekten besteht keine Gefahr des Übergreifens.

Im Einsatz stehen die Feuerwehren: Bad Aussee, Eselsbach-Unterkainisch, Strassen, Lupitsch, Obertressen, Gössl, Grundlsee, Reitern, Altaussee und die BtF Rigips.
Abschnittsfeuerwehrkommandant ABI Werner Fischer
Bereichs-ÖA-Beauftragter
Rotes Kreuz
Polizei
E-Werk
http://www.bfvli.steiermark.at/
Bericht FF Bad Aussee:
Aus noch ungeklärter Ursache kam es beim Baumarkt Kieninger in Bad Aussee zu einem Großbrand, bei dem das gesamte Firmengebäude zerstört wurde. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte stand die Lagerhalle bereits in Vollbrand und ein Übergreifen auf den Bürotrakt stand unmittelbar bevor! Auf Grund des enormen Brandausmaßes wurde vom Einsatzleiter unverzüglich Abschnittsalarm ausgelöst. Durch die gewaltige Hitzentwicklung konnte die Brandbekämpfung anfangs nur mit Wasserwerfern von großer Entfernung aus durchgeführt werden, auch ein angrenzender Wald und ein Wohnhaus musste vor einem Übergreifen der Flammen geschützt werden.

Durch den massiven Löschangriff von allen Seiten konnte schließlich die Brandintensität gebrochen werden, jedoch konnte trotz Feuermauer ein Übergreifen auf den Dachstuhl des Bürotraktes nicht mehr verhindert werden. Für den enormen Löschwasserbedarf mussten mehrere Zubringerleitungen vom nahegelegenen Ziegelbach und der Ödenseetraun gelegt werden. Großes Problem bereitete die Dachkonstruktion des Bürotraktes, wo sich das Feuer im Kaltdach (altes Eternitdach und darauf neues Blechdach) ausbreitet und ein Herankommen auf Grund der Bauweise kaum möglich war. Dadurch musste ein Lkw mit Kran angefordert werden, welcher das Dach mit einem Holzgreifer öffnete. Somit konnte der Brand schlußendlichnach und nach gelöscht werden, die Nachlöscharbeiten dauerten jedoch noch einige Stunden.

Im Einsatz standen 10 Feuerwehren der Abschnittes Bad Aussee mit 25 Fahrzeugen und 180 Mann, Rotes Kreuz, Polizei, Fa. Kieninger, E-Werk, BGM Franz Frosch sowie Gemeindebauhof Bad Aussee.
