Nö: Löschwasserversorgung über lange Strecken
Türnitz (Nö): 15. August 2013 – Ein großer Teil des Einsatzgebiets der FF Türnitz besteht aus bewaldeten Flächen. Ein Brand in diesen Gebieten stellt die Feuerwehr vor besondere Herausforderungen, da die Löschwasserversorgung nicht immer über Hydranten in der Nähe sicherzustellen ist.
Es bleiben nur zwei Möglichkeiten: Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen oder der Aufbau einer Wasserförderung über lange Wegstrecken. Die zweite Möglichkeit wurde an diesem Montag geübt.

Es wurde davon ausgegangen das es in der Weidenau zu einem Flächen bzw. Waldbrand gekommen ist. Die nächste Löschwasserentnahmestelle ist ein Bach der rund 650m vom Brandort entfernt ist. Dort wurde das neue HLF2 Stationiert und Wasser entnommen.
Das Wasser wurde über eine ca. 420 Meter lange B-Schlauchleitung zur Tragkraftspritze (TS)gefördert die TS förderte über eine rund 200Meter lange B-Schlauchleitung das Wasser zu Tank Türnitz wo Die Mannschaft mit der Brandbekämpfung mittels zwei C-rohren Durchführten.

Zum Verlegen der Schläuche wurde das Neue HLF2 mit der Schlauchhaspel (800 Meter B-Schlauchmaterial) eingesetzt. Damit können die Schläuche deutlich schneller als von Hand verlegt werden.
Die FF Türnitz Bedankt sich für die zur Verfügung Stellung des Übungsobjektes und der anschließenden Verpflegung bei der Familie Schaupp!
Übungsbeteiligung: 17 Mann und drei Fahrzeuge
