Nö: Reisebus auf der A21 im Vollbrand
Gießhübl (Nö): In der Nacht vom 8. August 2013 wurde die Freiwillige Feuerwehr Gießhübl kurz nach Mitternacht zu einem Autobusbrand auf die Autobahn A21 alarmiert.
Nur wenige Minuten nach der Alarmierung um 0.14 Uhr, rückten die ersten Einsatzfahrzeuge zum Einsatzort aus. Ein serbischer Reisebus war gerade auf dem Weg nach Deutschland unterwegs, als der Fahrer kurz nach Gießhübl Rauch und Flammen am Heck des Fahrzeugs bemerkte. Geistesgegenwärtig stoppte er den Bus sofort am Pannenstreifen und sorgte dafür, dass alle 32 Passagiere das Fahrzeug rechtzeitig verlassen konnten. Augenblicke später stand der Autobus im Vollbrand.

Die Anfahrt für die Einsatzkräfte der FF Gießhübl gestaltete sich schwierig – die Rettungsgasse musste „manuell“ gebildet werden. Vor allem Lkw-Fahrer ließen ihre Fahrzeuge einfach stehen und gingen Richtung Einsatzstelle. Nur durch Einweisung der Feuerwehrleute konnten die Löschfahrzeuge langsam zu dem brennenden Autobus vordringen.

An der Einsatzstelle angekommen wurden sofort zwei Atemschutztrupps mit einer Schaumschnellangriffseinrichtung und einem HD-Schaumrohr vorgenommen. Durch die verzögerte Anfahrt stand der Reisebus auf der gesamten Länge im Vollbrand. Nach rund 15 Minuten zeigte der Löschangriff Wirkung und der Brand konnte unter Kontrolle gebracht werden. Weitere 30 Minuten später konnten auch die letzten Glutnester abgelöscht werden.

Zur Unterstützung und Löschwasserversorgung wurde die Freiwillige Feuerwehr Brunn am Gebirge nachalarmiert. Unter Atemschutz und mit Wärmebildkamera ausgestattet übernahmen die Einsatzkräfte aus Brunn die Nachlöscharbeiten.

Die 32 Passagiere, die alle unverletzt blieben, wurden durch die Rettung versorgt und auf einen nahegelegenen Rastplatz gebracht. Von dort wurden die Reisenden von einem Ersatzbus abgeholt.

Für die Dauer der Lösch- und Bergungsarbeiten musste die Autobahn A21 komplett gesperrt werden. Nach 2 Stunden konnten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Gießhübl und Brunn am Gebirge wieder einrücken.
