Sbg: Radstädter SPÖ wirft Feuerwehr Verleumdung vor
Radstadt (Sbg): Im Streit um finanzielle Entschädigung für den ehemaligen Ortsfeuerwehrkommandanten von Radstadt geht SPÖ-Vizebürgermeister Johann Warter zum Gegenangriff über. Er wirft dem Ex-Feuerwehr-Chef und dem Feuerwehrrat vor, die Radstädter SPÖ zu verleumden.
Der ehemalige Radstädter Ortsfeuerwehrkommandant Roland Wechselberger und sein Feuerwehrrat haben am vergangenen Montag ihre Führungsfunktionen aus Protest zurückgelegt. Sie sind verärgert, dass die Mehrheit von ÖVP, SPÖ und FPÖ in der Gemeindevertretung eine Entschädigung von 2.000 Euro pro Jahr für den Feuwehrwehr-Kommandanten abgelehnt hatte.
„Lasse mich sicher nicht verleumden“
Das Nein der Gemeindevertretung habe nur der Auszahlungsmodalität gegolten, verteidigt sich Vizebürgermeister Johann Warter von der SPÖ: „Grundsätzlich sind wir immer für die Bezahlung eines Beitrages an die Feuerwehr gewesen. Wir haben uns aber dagegen ausgesprochen, dass nur ein Mann – nämlich der Kommandant – diesen Betrag erhalten soll. Für uns ist es wichtig, dass die Feuerwehrleute gemeinsam und transparent darüber entscheiden, was mit dem Geld passieren soll.
Der öffentlich ausgetragene Konflikt mit der Feuerwehr ist für Vizebürgermeister Warter zurzeit alles andere als angenehm. Kommenden März finden Bürgermeister- und Gemeindevertretungswahlen statt. „Ich lasse mich sicher nicht vom Feuerwehrrat verleumden und werde diese Vorwürfe richtigstellen“ und er sei jedenfalls bereit, so Vizebürgermeister Warter weiter, den Konflikt zu bereinigen.
