Oö: Schärding nachwievor Hochwasser – „Hot Spot“

Schärding (Oö): Die Spitze in der Stadt Schärding dürfte mit einem Wert von 10,6 – 10,7 Meter (Normalstand 3,9-4,1 Meter) fast oder bereits tatsächlich erreicht sein.
Zahlreiche Personenrettungen aus Gebäuden, teilweise unter Mithilfe von Rotem Kreuz und Wasserrettung, mussten am 3. Juni 2013 durchgeführt werden. Das Kurhaus in Schärding, welches nun auf einer „Insel“ steht und ca. 100 Personen beherbergt hat, wurde ebenfalls mit Zillen evakuiert. Davon werden für 60 Personen derzeit Ersatzunterkünfte organisiert. In der Stadt Schärding sind weitere 30 – 40 Personen unterzubringen, die restlichen klären derzeit selbst die weitere Unterbringung ab. Auch hier wird in weiterer Folge mit Bedarf gerechnet. Derzeit sind nach wie vor mehr als 200 Objekte betroffen.

„Die Feuerwehr, die Stadt Schärding und die weiteren Einsatzkräfte sind bemüht, für alle Betroffenen kurz und in weiterer Folge mittelfristige Unterkünfte bereitzustellen,“ so Bgm. Franz Angerer. „In der Stadt Schärding stehen derzeit rund 15 Feuerwehren mit mehr als 150 Mann, sowie das Rote Kreuz, die Wasserrettung, Infrastrukturversorger u.s.w. im Einsatz,“ berichtet der technische Einsatzleiter Brandrat Michael Hutterer.
Weitere Planung
Während nun laufende Einsätze abgearbeitet werden, läuft im Hintergrund bereits die kurz- und mittelfristige Planung der Aufräumarbeiten an, welche sicher mehrere Wochen andauern wird. Auf Grund der Prognosen und der noch immer vorherrschenden Regensituation gehen wir nicht davon aus, dass vor Mittwoch wesentliche Aufräumarbeiten in Schärding begonnen werden können.
Wertvoller Zillendienst
In den einzelnen Stadtteilen sind an 11 Stellen Zillen im Einsatz, welche Einsatzkräfte, Bewohner, … in die Häuser transportieren, … Dieser Dienst wird auch für die nächsten Tage bereits geplant, wofür auch überörtliche Feuerwehrkräfte herangezogen werden.
