Technisch

Oö: Dramatische Hochwassersituation in Schärding

Schärding (Oö): 3. Juni 2013 – Nachdem den ganzen Tag über (1. Juni) der Innpegel nach dem Rückgang angestiegen ist, wurde die Lage im Lauf des Tages (2. Juni) auf Grund der hohen Prognosen immer dramatischer.

Der Inn stieg weiter rasch an und immer mehr Häuser waren betroffen. Rechtzeitig wurden in den einzelnen Bereichen örtliche Einsatzleiter stationiert, welche die Arbeiten und Einsatzkräfte vor Ort koordiniert haben. In der Einsatzzentrale wurde die Gesamtlage koordiniert. Gesamt waren tagsüber mehr als 200 Einsatzkräfte von 20 Feuerwehren im Einsatz. Im Lauf des Tages waren dann ca. 130 Objekte betroffen. Auch Kräfte aus der Partnerstadt Grafenau sind bereits im Einsatz.

Der weitere Anstieg hatte im Lauf des Abends auch zur Folge, dass der Hochwasserschutz im Bereich Eichbüchel – welcher für 933 cm ausgelegt ist – überströmt wurde.

„Mit tausenden Sandsäcken, Pumpen und vor allem „Manpower“ wurde dem Wasser der schier aussichtslose Kampf angesagt,“ so der Kommandant der FF Schärding Michael Hutterer.

„Unsere Einsatzkräfte haben bereits über mehr als 50 Stunden gute Arbeit geleistet und wir sind überzeugt, dass sie auch in den nächsten Stunden mit voller Kraft für die Bevölkerung im Einsatz sind“, so Bgm. Ing. Franz Angerer

Im Lauf der Nacht waren gesamt ca. 210 Objekte betroffen. In zahlreichen Bereichen musste der Strom abgeschaltet werden. Laufend wurden Personen evakuiert, zahlreiche Personen sind auch in den Häusern verblieben und haben Gerätschaften in höhere Stockwerke verbracht.

Der Wasserstand beträgt derzeit 990 cm, die aktuelle Prognose liegt bei 1.070 cm.

http://www.ff-schaerding.at/

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