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Oö: Hochwasser-Schutzmaßnahmen für zweite Regenwelle am 1.6.2013 getroffen

Oberösterreich: Die Einsatzkräfte rechnen damit, dass am Wochenende des 1. und 2. Juni 2013 noch einige Flüsse über die Ufer treten könnten. In Schärding wurde der mobile Hochwasserschutz aufgebaut, auch in Linz steht bereits die erste Stufe. In Steyr wurden Orts- und Ennskai gesperrt.

Die hochwassererprobten Schärdinger Einsatzkräfte beobachten den Inn genau. Bei 4,20 Meter lag der Pegel am Freitagnachmittag, 60 Zentimeter mehr und er tritt an der Innlände über die Ufer. Die Stadt ist dann allerdings noch nicht gefährdet. In der Nacht auf Samstag, 1. Juni 2013, wurde vorsorglich der mobile Hochwasserschutz aufgebaut.

Mobile Dammelemente stehen bereit: Auch zwischen Mauthausen und Grein kennt man die Gefahr des Donaupegels. Wie in Schärding stehen auch entlang des sogenannten Machland-Dammes mobile Dammelemente breit. In Mauthausen lag der Donau-Pegel am Nachmittag bei 5,20 Meter, gefährlich wird es ab einem Wasserstand von 5,50 Meter. Samstagnachmittag könnte es soweit sein.
Am Donauufer in Urfahr sind die mobilen Hochwasserschutzelemente derweilen – vorsichtshalber – bereits aufgebaut worden, auch, um böse Überraschungen zu verhindern, so das Magistrat Linz in einer Aussendung. In Steyr wurden Orts- und Ennskai gesperrt.

Kurze Regenpause: Am Samstag sorgten die anhaltenden Regenfälle für etliche Feuerwehreinsätze. Es mussten überflutete Keller und Unterführungen ausgepumpt werden. In den Bezirken Perg und Gmunden gingen Muren ab. Ab Samstagnachmittag werden wieder größere Regenmengen erwartet, auch die Niederschläge im bayrischen Einzugsgebiet der Donau und des Inn werden sich auf die Pegelstände der heimischen Flüsse auswirken. Die Feuerwehren stehen in Bereitschaft.

ORF Oberoesterreich
Pegelstaende in Oberoesterreich

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