Tirol: FF Jenbach -> Gasgeruch, Bienenschwarm und zwei Ölaustritte

Jenbach (Tirol): „Gasgeruch Wohngebäude“ so lautete am 15. Mai 2013 das Alarmstichwort auf den Meldeempfängern der Feuerwehr Jenbach. Ein Bauarbeiter auf einer Baustelle in der Achenseestraße hatte einen komischen Geruch wahrgenommen und mit dem Verdacht auf Gas …
… die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten schon alle Arbeiter ihre Arbeiten eingestellt und die Baustelle verlassen. Da das Haus einen Gasanschluss besitzt, wurde sofort die Hauptgasleitung zum Gebäude geschlossen.

Da es auf der Baustelle immer noch eigenartig roch, wurden Messungen mittels Titanmessgerät (Propan, Titan) durchgeführt, welche aber negativ verliefen. Nach Belüftung der Räumlichkeiten konnte die Einsatzstelle wieder freigegeben werden und die Einsatzkräfte ins Gerätehaus einrücken. Im Einsatz standen 18 Mann mit KDO, TLFA 3000/200 sowie das Lastfahrzeug.
Bienenschwarm: Noch während der Rückfahrt ins Gerätehaus wurden wir von der Leitstelle Tirol über einen weiteren Einsatz informiert. Besorgte Mitbürger meldeten einen Wespenschwarm bei der Pfarrkirche in Jenbach. Drei Mann rückten nach Eintreffen der Fahrzeuge beim Gerätehaus zu Fuß Richtung Kirche ab, welche sich nur 50 Meter vom Gerätehaus entfernt befindet.

Dort stellte sich heraus, dass es sich nicht um Wespen wie gemeldet,sondern um einen Bienenschwarm handelt. Ein Eingreifen der Feuerwehr Jenbach war somit nicht nötig. Nach Verständigung eines Imkers konnte wieder ins Gerätehaus einmarschiert werden.
Treibstoffaustritte: Das Einsatzgeschehen rundeten dann am Abend noch zwei Treibstoffaustritte ab. An einem abgestellten Pkw kam es durch einen Technischen Defekt zum Austritt von Diesel. Daraufhin rückten KDO sowie LAST zum besagten Einsatzort am Rotholzerweg aus. Der Diesel wurde mittels Bindemittel gebunden und entsorgt. Der Pkw wurde im Anschluss vom ÖAMTC abgeschleppt.
Zwei Stunden später erneut gleicher Alarmtext sowie gleiche Einsatzadresse. Nachdem das Fahrzeug vom ÖAMTC verladen wurde, kam es nochmals zum Austritt von Diesel. Dieser wurde schon wie vorher abgebunden und entsorgt.
